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10. Februar 2016, 08:24
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Großbanken: Nachrangige Anleihen mit Aussicht auf gute Renditen

In den letzten Wochen haben die Deutsche Bank und Credit Suisse – zwei Großbanken mit einer grundsätzlich starken und diversifizierten Geschäftsbasis – große Verluste vermeldet, die zu einem Abverkauf ihrer Aktien und Anleihen führten. Beide Bankhäuser setzten in den frühen 2000er Jahren signifikante Mittel bei ihren Aktivitäten im Investmentbanking ein.

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In London ist der Sitz eines der wichtigsten Anlagezentren des Vermögensverwalters GAM.

Daraus resultierende Altlasten und Gerichtsverfahren rächen sich in der gegenwärtigen Situation. Bei beiden Banken stehen aber inzwischen neue, hartnäckige Manager an der Spitze, die eine konsequente Neuausrichtung der Unternehmensstrategien anstreben. Sie wollen ihre vielversprechenden Geschäftsfelder, die liquide Mittel generieren, stärker in Szene setzen und dadurch für Aktionäre wieder Wert schaffen. Diese Reformprozesse werden einige Zeit brauchen. Zudem müssen die Rechtsstreitigkeiten zeitnah beigelegt werden. Die Credit Suisse hat letzte Woche eine Goodwill-Wertberichtigung vorgenommen, die auf die Übernahme der US-amerikanischen Investmentbank Donaldson, Lufkin & Jenrette aus dem Jahr 2000 zurückgeht. Aber Goodwill-Abschreibungen sind keine Maßnahmen, welche die Kapitalisierung beeinträchtigen. Umso mehr sollten sich Investoren die  jüngst publizierten Konzernverluste genauer ansehen – vor allem hinsichtlich der Fähigkeit der Unternehmen, Cashflow zu generieren.

Seite zwei: Risiken sollten bei Anleihen realistisch eingeschätzt werden

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