Anzeige
30. März 2016, 09:56
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Manager der WGZ Bank fürchten harte Einschnitte bei Fusion mit DZ Bank

Die genossenschaftlichen Spitzeninstitute DZ Bank und WGZ Bank bekommen bei ihrer geplanten Fusion laut einem Pressebericht Gegenwind aus den eigenen Reihen.

Manager der WGZ Bank fürchten harte Einschnitte bei Fusion mit DZ Bank

Die Manager befürchten “harte Einschnitte, die überproportional stark zulasten des Geschäftsmodells der WGZ Bank gehen”.

Führungskräfte der kleineren WGZ haben einen Brandbrief an ihren Vorstand geschrieben, wie das “Handelsblatt” (Mittwoch) berichtet. “Die Belange sowohl unserer Anteilseigner als auch der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind in unseren Augen – in Teilen stark – gefährdet”, zitiert die Zeitung aus dem Schreiben.

Mit etwa 90 Managern habe wohl die Hälfte der Funktionsträger den Brief vom 18. März unterzeichnet. Die Manager befürchten den Angaben zufolge “harte Einschnitte, die überproportional stark zulasten des Geschäftsmodells der WGZ Bank gehen”.

Betriebsrat fordert Standortschutz 

In dem Schreiben säen die Führungskräfte Zweifel daran, dass der Zusammenschluss im Sinne der WGZ-Eigner läuft. In Düsseldorf sei die Angst groß, dass der Standort auf Dauer verkümmert. Der WGZ-Betriebsrat poche daher auf Standortschutz – und auf seine Eigenständigkeit.

Ein WGZ-Sprecher sagte der Zeitung, man nehme die Sorgen “natürlich ernst”. Die Zusammenarbeit bei dem Fusionsprojekt gebe dazu allerdings keinen Anlass. Am Dienstag hatte das Bundeskartellamt grünes Licht für den geplanten Zusammenschluss gegeben.

Gelingt das Vorhaben, entstünde gemessen an einer Bilanzsumme von knapp 500 Milliarden Euro das drittgrößte Institut in Deutschland nach der Deutschen Bank und der Commerzbank. Der Vollzug der Fusion ist für 1. August geplant. Der letzte Fusionsversuch der beiden Banken war während der Finanzkrise 2009 auf der Zielgeraden geplatzt.

Quelle: dpa-AFX

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Rendite+ 3/2016 "Immobilien"

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Deutschlands beste Wohnimmobilien-Standorte - Marktreport Anlageimmobilien - Aktuelle Baufinanzierungstrends - Mietrecht etc.


Ab dem 1. September im Handel.

Cash. 9/2016

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Brexit - China - Digitalisierung - Offene Immobilienfonds - Berlin - Hitliste Maklerpools

Ab dem 11. August im Handel.

Versicherungen

Presse: Regierung will Haftung bei Betriebsrenten lockern

Mit einer Reform der Betriebsrenten will die Bundesregierung einem Medienbericht zufolge die Haftungsregeln für Unternehmen lockern.

mehr ...

Immobilien

Lage-Rating Berlin: Die besten Chancen

In welchen Teilen Berlins haben Investoren und Kapitalanleger beste Investitionsperspektiven? Das Lage-Rating von Immobilienscout24 und Handelsblatt Online gibt die Antwort. Die Analyse des Berliner Immobilienmarktes ist der Auftakt für eine insgesamt vierteilige, wöchentliche Lage-Rating-Serie.

mehr ...

Investmentfonds

Pictet stellt Zahlen für das erste Halbjahr vor

Die Pictet-Gruppe  gab heute in Genf die Geschäftszahlen für das erste Halbjahr bekannt. Der Gewinn ging bei den Schweizern gegenüber dem Vorjahreszeitraum zurück.

mehr ...

Berater

Verbraucherstimmung verbessert sich

Die Deutschen sind weiter in Kauflaune – allen Sorgen um Brexit, Flüchtlinge oder Terror zum Trotz. Nach Ansicht von Konsumforschern hat das vor allem einen Grund.

mehr ...

Sachwertanlagen

Primus Valor: Investitionsphase des ICD 7 ist beendet

Der Publikums-AIF Immochance Deutschland 7 Renovation Plus (ICD 7) von Primus Valor ist rund sechzehn Monate nach dem Vertriebsstart vollständig investiert. Das Beteiligungsangebot hat nach Angaben des Unternehmens das geplante Gesamtinvestitionsvolumen von 71 Millionen Euro wie prognostiziert erreicht.

mehr ...

Recht

Rechtsfragen zur Digitalisierung, Teil 4: “Technische Kreativität erforderlich”

Bei einer Online-Vertriebsplattform ist es nur schwer nachvollziehbar, ob ein Anleger die Texte aufmerksam liest und versteht. Es ist ungewiss, wie die Rechtsprechung die vermeintlichen Ansprüche eines nichtlesenden Anlegers bewerten wird. Gastbeitrag von Dr. Gunter Reiff, RP Asset Finance Treuhand

mehr ...