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26. Februar 2016, 11:42
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Mega-Börse soll von London aus geführt werden – Kengeter als Chef

Die Börsen in Frankfurt und London drücken bei ihrem geplanten Zusammenschluss aufs Tempo: Die wichtigsten Posten sind bereits verteilt, vereinbart ist auch, von wo aus der Konzern geführt werden soll. Etliche Hürden sind aber noch zu überwinden.

London-stock-exchange in Mega-Börse soll von London aus geführt werden - Kengeter als Chef

Seinen rechtlichen Sitz soll der neue Konzern in der britischen Hauptstadt haben.

Die Führungsstruktur der geplanten europäischen Mega-Börse aus Frankfurt und London steht.

Rechtlicher Sitz in London

Deutsche-Börse-Chef Carsten Kengeter soll das Schwergewicht mit Hauptsitzen in Frankfurt und London leiten, wie die Deutsche Börse und die London Stock Exchance (LSE) am Freitag mitteilten. Seinen rechtlichen Sitz soll der neue Konzern in der britischen Hauptstadt haben. Vorgesehen ist, die aus Deutscher Börse und LSE gebildete Gruppe, als Gesellschaft nach britischem Recht zu führen.

Zudem einigten sich beide Seiten auf weitere wichtige Personalien: LSE-Verwaltungsratschef Donald Brydon wird nach den Plänen diesen Posten auch im fusionierten Unternehmen übernehmen, als sein Stellvertreter ist der derzeitige Aufsichtsratsvorsitzende der Deutschen Börse, Joachim Faber, vorgesehen. LSE-Finanzvorstand David Warren soll diesen Posten auch in der zusammengeschlossenen Gruppe übernehmen.

Zusammenschluss auf Augenhöhe

Der seit sieben Jahren amtierende LSE-Chef Xavier Rolet wird das Unternehmen verlassen, sobald der Deal vollzogen ist. Rolet habe sich entschieden, «sein Amt aufzugeben, um die erfolgreiche Gründung der neuen Gruppe zu unterstützen». Er hatte die LSE wieder auf Wachstumskurs gebracht.

Die Deutsche Börse und die LSE hatten nach Marktgerüchten am Dienstag ihre Absicht zu einem Zusammenschluss auf Augenhöhe öffentlich gemacht. Bis spätestens 22. März muss nun nach britischen Vorgaben entweder ein bindendes Angebot gemacht oder der Deal vorerst abgeblasen werden.

Seite zwei: EU-Wettbewerbshüter müssen zustimmen

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