Nicolas Moreau neuer Vorstand für Asset Management bei Deutsche Bank

Bei der Deutschen Bank dreht sich das Personalkarussell in einem hohen Tempo weiter. Die Frankfurter ernannten jetzt Nicolas Moreau zum Vorstandsmitglied, zudem wird er die Tochter Deutsche Asset Management leiten.

    Das Asset Management der Deutschen Bank wird künftig von Nicolas Moreau geleitet.
Das Asset Management der Deutschen Bank wird künftig von Nicolas Moreau geleitet.

Moreau arbeitete zuvor für den französischen Versicherungskonzern Axa. Dort hatte er in den vergangenen 25 Jahren zahlreiche Positionen inne, unter anderem die Verantwortung für die Vermögensverwaltung. Zuletzt war er Mitglied des Management-Komitees der Axa-Gruppe und leitete das Frankreich-Geschäft.

Bei der Deutschen Bank erhält Moreau, der seinen Sitz in London haben wird, zunächst einen Drei-Jahres-Vertrag und tritt die Nachfolge von Quintin Price an, der sein Amt im Juni aus gesundheitlichen Gründen niederlegen musste. „Nicolas Moreau kennt das Kapitalanlagegeschäft bestens – sowohl aus der Anbieter- als auch aus der Kundenperspektive“, sagt der Aufsichtsratsvorsitzende Paul Achleitner. „Er verfügt darüber hinaus über langjährige Erfahrung als Vorstandsmitglied einer komplexen und globalen Finanzinstitution. Das sind beste Voraussetzungen, um die Vermögensverwaltung unserer Bank weiter zu entwickeln.“

Zwei weitere Vorstandmitglieder ernannt

Der Aufsichtsrat hat außerdem beschlossen, dass Kim Hammonds und Werner Steinmüller zum 1. August 2016 in den Vorstand aufsteigen. Hammonds und Steinmüller werden zunächst ebenfalls für drei Jahre ernannt.

Kim Hammonds (49) arbeitet seit November 2013 bei der Deutschen Bank. Unter ihrer Führung baut die Deutsche Bank ihre IT-Systeme grundlegend um. Seit Anfang des Jahres verantwortet sie als Generalbevollmächtigte Technologie und interne Abläufe der Bank. Dazu zählen IT-Sicherheit und Daten-Management ebenso wie digitale Transformation und die Infrastruktur. Als Vorstand bleibt sie für diese Bereiche zuständig (Chief Operating Officer).

Werner Steinmüller (62) kam 1991 zur Deutschen Bank und leitet seit 2004 die Transaktionsbank. Als erstes Vorstandsmitglied in der Geschichte der Bank wird er seinen Sitz in der Region Asien-Pazifik haben. Steinmüller wird die Geschäfte in dieser Wachstumsregion von Hongkong aus leiten. Er bleibt Aufsichtsratsvorsitzender der Postbank.

Gremium wird auf elf Mitglieder erweitert

Mit Hammonds und Steinmüller umfasst der Vorstand der Deutschen Bank künftig elf Mitglieder. „Mit Werner Steinmüller haben wir einen sehr erfahrenen und geschätzten Banker damit betraut, unser Asiengeschäft weiter auszubauen“, sagt Aufsichtsratschef Achleitner. „Er ist ein langjähriger Kenner dieser wichtigen Wachstumsregion.“ Kim Hammonds wiederum habe in den vergangenen Jahren grundlegende Änderungen bei den IT-Systemen der Bank auf den Weg gebracht. „Sie verantwortet einen Bereich, der für die Transformation der Deutschen Bank essenziell ist.“

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Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bank, John Cryan, begrüßt den Ausbau des Vorstands: „Jedes unserer drei neuen Vorstandsmitglieder bringt besondere Erfahrungen mit, die uns als Team weiter stärken. Ich freue mich, dass Nicolas seine langjährige Erfahrung in der Vermögensverwaltung in den Dienst unserer Bank stellt und wir mit Kim und Werner zwei ausgewiesene Experten in ihren jeweiligen Bereichen im Vorstand begrüßen können.“ (tr)

Foto: Deutsche Bank

 

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