2. Februar 2016, 14:33

Trendwende am Arbeitsmarkt bis Sommer unwahrscheinlich

Trotz wachsender Risiken bei der Weltkonjunktur und steigender Flüchtlingszahlen rechnen Volkswirte vorerst nicht mit stärker steigenden Arbeitslosenzahlen in Deutschland. Bis zum Sommer werde die Zahl der Erwerbslosen saisonbereinigt sogar weiter sinken.

Shutterstock 174484796 in Trendwende am Arbeitsmarkt bis Sommer unwahrscheinlich

Arbeitsmarkt bleibt bis mindestens Sommer stabil.

Allerdings müsse man in Deutschland ab dann wegen der wachsenden Zahl arbeitsloser Flüchtlinge mit einem leichten Anstieg der Erwerbslosen rechnen, prognostizierten Volkswirte deutscher Großbanken in einer Umfrage der Deutschen Presse-Agentur. Die Experten korrigierten damit ihre in den vergangenen Monaten etwas pessimistischeren Prognosen leicht.

Führende Volkswirte erwarten eher stabile Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt

Wegen des anhaltenden Jobaufschwungs wird nach Einschätzung der Fachleute die Zahl der Arbeitslosen im Jahresdurchschnitt 2016 allenfalls leicht steigen. Bayern-LB-Volkswirt Stefan Kipar geht sogar von sinkenden Jahresdurchschnittszahlen aus, Eckart Tuchtfeld von der Commerzbank von einer gleichbleibenden Arbeitslosigkeit. Kipar verweist dabei auf die anhaltend gute wirtschaftliche Lage: “Die deutsche Konjunktur ist eine Konsumstory. Und mit dem niedrigen Ölpreis ist die Story sogar noch größer geworden.”

Entscheidend für die Nachfrage nach Arbeitskräften wird neben dem Binnenkonsum auch der Export sein. Hier sind die die Aussichten aber unsicher, da Länder wie China mit sinkenden Wachstumsraten zu kämpfen haben. Auch belasten die Sanktionen mit Russland weiterhin die Wirtschaft. Positiv ist hingegen der niedrige Wechselkurs der Gemeinschaftswährung Euro, die insbesondere die Ausfuhr von Waren in den Dollarraum attraktiver macht.

Quelle: dpa-Afx/tr

Foto: Shutterstock


Aktuelle Beiträge
Folgen Sie uns:
Aktuelle Beiträge aus dem Ressort Investmentfonds


Topaktuelle Themen auf der Startseite


Cash.Aktuell

Cash. 8/2016

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Global gewinnt - BU - Gewerbehaftpflicht - Private Equity - Wohnimmobilienmarkt Berlin- Hitliste der Vertriebe - Digitalisierung

Ab dem 14. Juli im Handel.

Cash. 07/2016

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Income-Fonds  – Mr. Dax im Fonds-Gespräch – PKV - Ferienimmobilien - Recruiting

Ihre Meinung

Mehr Cash.

Versicherungen

xbAV und Heubeck vereinbaren Kooperation

Der Münchener Technologie- und Serviceanbieter im Bereich der Betrieblichen Altersversorgung (bAV) xbAV  und das Kölner Beratungshaus Heubeck wollen künftig im bAV-Bereich zusammenarbeiten. Von der Kooperation sollen die Kunden beider Unternehmen profitieren.

mehr ...

Immobilien

Brexit: Immobilien-Investments in UK deutlich niedriger

Die Investmentvolumina in Großbritannien könnten in Folge des Brexit-Votums und anhaltender Unsicherheit auf den Märkten um bis zu 25 Prozent einbrechen. Die anderen EU-Länder könnten dagegen mit einem Plus von bis zu zehn Prozent profitieren. Zu diesem Schluss kommen die Immobilienexperten des Emea Capital Markets-Teams von Cushman & Wakefield.

mehr ...

Investmentfonds

Bafin will Vertrieb von Bonitätsanleihen im Retailsektor verbieten

Die Finanzaufsicht plant eine einschneidende Maßnahme für den Vertrieb von bestimmten Zertifikaten. Damit wird deutlich, dass die Regulierung auch in diesem Bereich immer stärker zunimmt.

mehr ...

Berater

N26 startet Investment-Produkt

Das Berliner Fintech N26 hat seine Finanzplattform ausgebaut. “N26 Invest” soll es N26-Kunden ermöglichen, ihr Geld in Portfolios anzulegen. Hierfür kooperiert N26 mit dem in Frankfurt ansässigen Robo-Advisor Vaamo. Ein weiterer Ausbau des Angebots ist geplant.

mehr ...

Sachwertanlagen

Immovation legt Fokus jetzt auf institutionelle Anleger

Die Immovation AG hat die Emission von Kapitalanlagen für private Anleger vorerst eingestellt. Neue Genussrechte können seit Anfang Juli nicht mehr gezeichnet werden.

mehr ...

Recht

Verfassungsbeschwerde gegen Bestellerprinzip bei Maklern gescheitert

Zwei Immobilienmakler sind mit ihrer Verfassungsbeschwerde gegen das Bestellerprinzip bei Provisionen für Wohnungsvermittlungen gescheitert.

mehr ...