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18. März 2014, 08:18
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Neuer Vorstand beim VZBV

Klaus Müller (43)  übernimmt zum 1. Mai 2014 die Leitung des Verbraucherzentrale Bundesverbands (VZBV). Wie der VZBV mitteilt, wählte der Verwaltungsrat Müller in einer Sondersitzung zum neuen Vorstand.

VZBV: Klaus Müller wird Vorstand

Klaus Müller: “In Zukunft wird der VZBV sich mit den von der Koalition beschlossenen Marktwächtern für mehr Evidenz, Transparenz und ein differenziertes Verbraucherbild einsetzen.”

Müllers Vorgänger Gerd Billen hat im Januar nach sechs Jahren an der Spitze des VZBV als Staatssekretär ins Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) gewechselt. Laut VZBV setzte sich Müller in einem offenen Bewerbungsverfahren durch. Die Personalie wurde demnach Ende Februar vom siebenköpfigen Verwaltungsrat des VZBV beschlossen und anschließend vom Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) freigegeben.

“Wir freuen uns, dass wir mit Klaus Müller einen versierten Verbraucherschützer gewinnen konnten. Mit ihm an der Spitze wird der VZBV die Interessen von Verbraucherinnen und Verbrauchern weiterhin sehr gut vertreten”, kommentiert Lukas Siebenkotten, Vorsitzender des Verwaltungsrats. Seit 2006 leitet Müller die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen.

Erfahrung in Politik und Verbraucherschutz

Bis Ende April wird Müller als Vorstand die Geschäfte der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen verantworten und zum 1. Mai zum VZBV nach Berlin wechseln. Der Volkswirt war vor seiner Tätigkeit im Verbraucherschutz in der Politik aktiv: Vom Jahr 2000 bis 2005 war er Umweltminister in Schleswig-Holstein, bis 2006 Mitglied des Schleswig-Holsteinischen Landtags. Von 1998 bis 2000 saß Müller im Deutschen Bundestag.

“Ich freue mich darauf, die Erfahrungen aus der Arbeit der Verbraucherzentrale auf bundespolitischer Ebene einzubringen. Der VZBV gibt Verbraucherinnen und Verbrauchern seit Jahren eine starke Stimme. In Zukunft wird er sich mit den von der Koalition beschlossenen Marktwächtern für mehr Evidenz, Transparenz und ein differenziertes Verbraucherbild einsetzen”, so Müller. (jb)

 Foto: VZBV

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