Anzeige
13. Dezember 2013, 10:02
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Deutsche sparen 2013 immer weniger

In Deutschland ist die Sparfreudigkeit innerhalb dieses Jahres stetig gesunken. Das belegt der Spar- und Konsumindex von Comdirect, für den 2.000 Bundesbürger vom Marktforschungsinstitut Toluna befragt wurden.

Geld-750 in Deutsche sparen 2013 immer weniger

Sparen war bei den Deutschen in 2013 immer weniger beliebt.

Während die Deutschen im Mai noch durchschnittlich 157 Euro auf die hohe Kante legten, waren es im November 128 Euro. Im Jahresschnitt lag der monatliche Sparbetrag bei etwa 141 Euro. Jeder fünfte Deutsche (19 Prozent) sparte gar nicht. Der Sparanteil der Deutschen lag 2013 bei rund sechs Prozent ihres Einkommens.

Für notwendige Ausgaben, Freizeitausgaben und Luxusgüter blieben die Aufwendungen über das Jahr gesehen stabil. Das meiste Geld floss für notwendige Ausgaben, beispielsweise Miete, Wohnnebenkosten und Lebensmittel.

Hierauf entfielen im Jahresschnitt 64 Prozent. Mehr als ein Viertel (27 Prozent) des Konsumbudgets verwendeten die Deutschen für ihre Freizeit und neun Prozent für Luxusgüter, wie Kunstgegenstände, teure Uhren und Luxusautos.

Comdirect in Deutsche sparen 2013 immer weniger

“Angesichts der niedrigen Zinsen, die deutsche Sparer derzeit auf ihr Guthaben bekommen, geben viele ihr Geld lieber aus als zu sparen”, sagt Sabine Münster, Leiterin Banking bei Comdirect. “Dies wird sich im ersten Quartal 2014 nicht ändern. Im Januar belasten die meisten jährlichen Abbuchungen, wie beispielsweise Versicherungsbeiträge, die Konten. In den ersten Monaten des neuen Jahres wird der Sparanteil also nicht steigen.”

Der Comdirect Spar- und Konsumindex erscheint alle zwei Monate und gibt Aufschluss darüber, ob Privatpersonen in Deutschland tendenziell eher sparen oder konsumieren.

Foto: Shutterstock

Anzeige

1 Kommentar

  1. Wenn man sich die “Sparzinsen” auf Tagesgeld, Festgeld & Co. so anschaut, ist es kein Wunder, wenn der Sparanteil sinkt. In dem Zusammenhang frage ich mich natürlich, was laut Studie genau unter “Sparanteil” fällt? Sind das nur monatliche Rücklagen auf einem entsprechenden Konto, oder auch Dinge wie Aktien und andere mittel- bis langfristige Einlagen?

    Kommentar von Georg — 13. Dezember 2013 @ 11:03

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Trumps Sieg in Rendite ummünzen - Themen, Produktangebote und Trends 2017 - Rentenreform - IDD

Ab dem 15. Dezember im Handel!

Cash. 12/2016

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Flaggschiff-Fonds – IDW S4-Standard – Crowdinvesting – Bankenwelt

Versicherungen

Insurtechs unterzeichnen “Berliner Digital-Erklärung”

Auf Initiative des Maklerpools Blau direkt und des Insurtech-Unternehmens Knip haben am 13. Januar 2017 insgesamt 22 Insurtechs sowie zwei Maklerpools die “Berliner Digital-Erklärung” abgegeben. Ziel der Erklärung ist es, den digitalen Wandel der Branche voranzutreiben.

mehr ...

Immobilien

JLL: Hohe Zuwächse bei den Wohnungsmieten

Die Angebotsmieten für Wohnungen haben nach Angaben von Jones Lang LaSalle (JLL) in 2016 den höchsten Zuwachs der vergangenen Jahre verbucht. Der größte Anstieg wurde in Berlin registriert.

mehr ...

Investmentfonds

VanEck: 2017 markiert Start eines Gold-Bullenmarktes

Das Investmenthaus VanEck rechnet damit, dass in diesem Jahr eine langfristigen Gold-Hausse einsetzt.

mehr ...

Berater

BCA: Wüstenbecker verkauft Aktien

Wie der Oberurseler Maklerpool BCA mitteilt, veräußern Unternehmensgründer Jens Wüstenbecker und die Wüstenbecker GmbH & Co. KG ihre Aktien an der BCA AG. Vorübergehend übernimmt demnach die BBG aus Bayreuth das gesamte Aktienpaket. Mittelfristig soll es an weitere Unternehmen aus der Versicherungs- und Investmentbranche veräußert werden.

mehr ...

Sachwertanlagen

Klumpe Rechtsanwälte: Neue Struktur, mehr Service

Die 1982 von Rechtsanwalt Werner Klumpe gegründete Anwaltskanzlei KSP mit Sitz in Köln firmiert seit dem 1. Januar 2017 unter dem Namen “Klumpe Rechtsanwälte” und hat sich neu positioniert.

mehr ...

Recht

Rentenberater muss Gewerbesteuer zahlen

Die Einkünfte eines selbstständigen Rentenberaters unterliegen der Gewerbesteuer. Sein Berufsbild entspricht nicht den Vergleichsberufen Steuerberater oder Rechtsanwalt. Dies entschied das Finanzgericht Düsseldorf in einem aktuellen Urteil.

mehr ...