6. November 2015, 10:55
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Aktie von Hapag-Lloyd startet an der Börse mit kleinem Gewinn

Die Aktie der Reederei Hapag-Lloyd ist mit einem minimalen Gewinn in den Börsenhandel gestartet. Als erste Kursnotierung wurden am Freitag in Frankfurt 20,05 Euro pro Stück festgestellt.

Shutterstock 1608345531 in Aktie von Hapag-Lloyd startet an der Börse mit kleinem Gewinn

Die Reederei will von dem Erlös Schiffe und Container kaufen.

Die Aktie war zuvor für 20 Euro ausgegeben worden. Der Börsengang der Reederei war wegen der schwierigen Schifffahrtsbranche und des eher schwachen Börsenumfelds recht mühsam. Die Zeichnungsfrist für die Aktie musste um eine Woche verlängert und der Ausgabepreis herabgesetzt werden.

Die Reederei will von dem Erlös von rund 300 Millionen US-Dollar (265 Millionen Euro) Schiffe und Container kaufen. “Wir sind mit dem Interesse der Investoren und der Nachfrage nach unseren Aktien zufrieden”, sagte Vorstandsvorsitzender Rolf Habben Jansen am Freitag in Frankfurt. Habben Jansen läutete gemeinsam mit Finanzvorstand Nicolás Burr die Börsenglocke im Frankfurter Börsensaal und zusätzlich eine 200 Pfund schwere Schiffsglocke aus Bronze.

Im Prime Standard gehandelt

Die Aktien werden im Prime Standard der Frankfurter Börse gehandelt. Das Unternehmen wird mehrheitlich kontrolliert von einem Pool aus der chilenischen Reederei CSAV, der Stadt Hamburg und dem Logistik-Unternehmer Klaus-Michael Kühne, die nach dem Börsengang zusammen rund 72 Prozent der Aktien halten. Der Touristik-Konzern TUI hält noch immer knapp elf Prozent der Anteile.

Nach dem Abschluss des Börsengangs hat Hapag-Lloyd nun die Möglichkeit, sich einfacher über Kapitalerhöhungen an der Börse zu finanzieren. Zudem können diejenigen Anteilseigner, die sich von ihrer Hapag-Lloyd-Beteiligung trennen wollen, ihre Aktien über die Börse verkaufen. Das trifft vor allem auf die TUI sowie mittelfristig auf die Stadt Hamburg zu.

Quelle: dpa-AFX

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Ab dem 16. Februar am Handel.

 

Cash. 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Absolute-Return – Insurtechs – Robo Advisors – Denkmalimmobilien

Versicherungen

Gothaer: “Keine Reduzierung bei der Beratungskapazität”

Die Gothaer hat gegenüber Cash.Online bestätigt, dass der Konzern bis zum Jahr 2020 voraussichtlich 700 bis 800 Stellen streichen wird. Dem stehe allerdings eine “natürliche Fluktuation” insbesondere durch anstehende Ruhestandsübergänge gegenüber. Diese Fluktuation liege nach aktueller Schätzung bei über 500 Mitarbeitern.

mehr ...

Immobilien

Immobilienboom: Bauindustrie erreicht neue Bestmarken

Die Niedrigzinsen und der Immobilienboom haben das Neugeschäft in der deutschen Bauindustrie auf den höchsten Stand seit zwei Jahrzehnten getrieben. Vor allem der Wohnungsbau treibt das Volumen in die Höhe.

mehr ...

Investmentfonds

Inflationsraten driften in Industriestaaten auseinander

In den entwickelten Ländern dürften sich die Inflationstrends im Jahr 2017 unterschiedlich entwicklen. Dies sagt Arif Husain, Portfoliomanager und Head of International Fixed Income bei T. Rowe Price.

mehr ...

Berater

Vema: Sommerer verlässt Vorstand

Wie die Vema Versicherungs-Makler-Genossenschaft mitteilt, ist der bisherige Vorstand Stefan Sommerer auf eigenen Wunsch zum 31. Januar 2017 aus dem Gremium ausgeschieden. Er hatte die Bereiche IT und Öffentlichkeitsarbeit verantwortet.

mehr ...

Sachwertanlagen

KGAL platziert 930 Millionen Euro bei Institutionellen

Die KGAL Gruppe aus Grünwald hat im Geschäftsjahr 2016 fast 930 Millionen Euro an institutionellem Kapital eingeworben und damit das neu gezeichnete Eigenkapital gegenüber dem Vorjahr um 36 Prozent gesteigert.

mehr ...

Recht

BAG-Urteil: Witwenrente nicht nur für “jetzige” Ehefrau

Eine in Allgemeinen Geschäftsbedingungen enthaltene Klausel, mit der nur der “jetzigen” Ehefrau des Arbeitnehmers eine Hinterbliebenenversorgung zugesagt ist, benachteiligt ihn unangemessen, so das Bundesarbeitsgericht.

mehr ...