10. September 2015, 12:33
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Chinas Premier verspricht garantiertes Wachstum

Die Welt sorgt sich um den Zustand der chinesischen Wirtschaft. Aus Sicht von Chinas Premier Li Keqiang sind diese Ängste jedoch übertrieben.

Keqiang in Chinas Premier verspricht garantiertes Wachstum

Chinas Premier Li Keqiang will Wachstum forcieren.

Das Land verfüge über “adäquate Mittel”, um Wachstum zu garantieren. Trotz zuletzt immer schwächerer Wachstumszahlen in China befindet sich die Wirtschaft des Landes nach Worten von Ministerpräsident Li Keqiang auf dem richtigen Weg. “China ist keine Quelle für Risiken, sondern für Chancen”, sagte der Premier in seiner Eröffnungsrede beim Treffen des Weltwirtschaftsforums in Dalian, das auch als “Sommer-Davos” bezeichnet wird.

Beschleunigte, strukturelle Reformen

“Wir beschleunigen strukturelle Reformen, um das volle Potenzial der Wirtschaft zu erreichen”, versprach der Premier. Seine Ankündigung kommt zu einer Zeit, in der die Wirtschaft des Landes mit einer Vielzahl von Problemen konfrontiert ist. Das Wachstum war zuletzt so schwach wie seit einem viertel Jahrhundert nicht mehr. Auch der Außenhandel schwächelt. Zudem kämpft die Regierung gegen starke Börsenturbulenzen. Der Leitindex in Shanghai ist seit Mitte Juni um rund 40 Prozent abgesackt.

Kritik am Reformtempo

Erst am Dienstag hatten europäische Unternehmen das langsame Reformtempo in China bemängelt. Der derzeitige Umbau der Wirtschaft sei zwar “ein schmerzhafter Prozess”, der grundsätzliche Trend sei aber noch immer positiv, hielt Li der Kritik entgegen. Der Premier betonte, seine Regierung habe “adäquate Mittel”, um das Wachstumsziel von sieben Prozent für dieses Jahr zu erreichen und eine harte Landung der chinesischen Wirtschaft zu vermeiden.

Wachstum bei sieben Prozent

Chinas Wirtschaftswachstum lag in den ersten beiden Quartalen des Jahres nach offiziellen Angaben bei sieben Prozent. Im vergangenen Jahr hatte die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt mit 7,4 Prozent das schwächste Wachstum in 24 Jahren ausgewiesen. Mit Blick auf die Zukunft sagte Li, dass die weitere Entwicklung der chinesischen Wirtschaft von Nachhaltigkeit und Innovationen geprägt sein müsse. Derzeit erlebe das Land eine “massive Welle” von Gründungen.

Täglich würden Tausende neue Unternehmen registriert. Rund 1700 Unternehmer, Politiker und Wirtschaftsexperten aus 90 Ländern sind zu dem dreitägigen Treffen in die nordostchinesische Hafenmetropole Dalian gereist. Das Weltwirtschaftsforum, das im Winter in Davos in der Schweiz tagt, wird im Sommer in China veranstaltet.

Quelle: dpa-AFX

Foto: Shutterstock/Celso Pupo

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Ab dem 16. Februar am Handel.

 

Cash. 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Absolute-Return – Insurtechs – Robo Advisors – Denkmalimmobilien

Versicherungen

Karneval: HDI will für Unfallrisiken sensibilisieren

60 Prozent der Deutschen halten privaten Unfallschutz für wichtig, aber nur 24 Prozent haben tatsächlich eine Police abgeschlossen. Dies ergab eine repräsentative YouGov-Umfrage im Auftrag der HDI. Speziell für Karnevalisten bietet der Versicherer aktuell eine digitale Kurzzeitversicherung an, den sogenannten “Tolle-Tage-Schutz”. 

mehr ...

Immobilien

JLL: Hamburgs Büromarkt mit größtem Performance-Sprung

Der Victor Prime Office von Jones Lang LaSalle (JLL), der die Büro-Teilmärkte in Berlin, Hamburg, Düsseldorf, Frankfurt und München analysiert, verzeichnete im vierten Quartal 2016 den stärksten Zuwachs in einem Quartal seit Aufzeichnung des Index Ende 2003.

mehr ...

Investmentfonds

Nebenwerte erhöhen die Rendite im Depot

In den vergangenen Jahren konnten Nebenwerte die großen Aktienindizes deutlich outperformen. Auch in der Zukunt dürfte diese Asset-Klasse attraktiv sein. Gastkommentar von Charles Anniss, Union Bancaire Privée

mehr ...

Berater

Stornogefährdete Verträge: Das sollten Vertreter wissen

Der Versicherungsvertreter behält seinen Provisionsanspruch, wenn der Versicherer seiner Pflicht zur Nachbearbeitung stornogefährdeter Verträge nicht ordnungsgemäß nachkommt. Dies ist einer der Leitsätze zu Provisionszahlungsansprüchen des Oberlandesgerichts Düsseldorf.

mehr ...

Sachwertanlagen

BaFin-Konsultation: „AIF-Geschäftsführung ist nicht qualifiziert“

Die BaFin hat die Frist für Stellungnahmen zu ihrem jüngsten Schreiben um zwei Wochen verlängert. Der Korrekturbedarf ist offenbar groß. Doch frühere Aussagen der Behörde lassen ahnen, wo ihre Grenzen liegen. Der Löwer-Kommentar

mehr ...

Recht

VDVM: Bafin schießt übers Ziel hinaus

Der Verband Deutscher Versicherungsmakler (VDVM) kritisiert die Ausführungen der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) zum BGH-Urteil zur Schadenregulierung. Der Verband will sich gegen eine “so pauschale und undifferenzierte Beschränkung des Berufsbildes des Versicherungsmaklers” wehren.

mehr ...