Anzeige
2. Dezember 2015, 14:02
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Ellwanger & Geiger: EZB muss liefern

Michael Beck, Leiter Asset Management beim Stuttgarter Bankhaus Ellwanger & Geiger, mit seiner Einschätzung zur Lage an den Kapitalmärkten.

Michael Beck-Kopie in Ellwanger & Geiger: EZB muss liefern

Michael Beck, Ellwanger & Geiger

Der Nikolaustag steht vor der Tür – traditioneller Anlass, um Kindern eine Kleinigkeit als Geschenk in die vorbereiteten Schuhe zu stecken. Für Aktieninvestoren wurde dieses Geschenk schon ein wenig früher übergeben, nämlich mittels der vorgezogenen Jahresendrally aufgrund vieler, immer wieder nach oben angepasster Versprechungen bzw. Ankündigungen seitens der Vertreter der Europäischen Zentralbank EZB.

Erwartungen an die EZB

Nun findet morgen die lang ersehnte Zentralbankratssitzung statt. Und die EZB muss nun liefern. Eine Verlängerung des Anleihenkaufprogramms gekoppelt mit einer gleichzeitigen Ausweitung der monatlichen Kaufsumme an Wertpapieren ist das Mindeste, was die EZB verkünden sollte, um größere Gewinnmitnahmen an den Aktienmärkten zu verhindern. Eigentlich erwarten viele Marktteilnehmer sogar noch darüber hinausgehende Ankündigungen, um den Geldstrom in die Märkte noch ein wenig weiter zu verstärken.

Replik der Fed am selben Tag

Da stellt sich die Frage, welche Begründung die EZB für eine solche Vorgehensweise ins Feld führen wird. Weder Inflation noch Deflation sind derzeit ein Thema in Europa und die jüngsten wirtschaftlichen Indikatoren verweisen auf ein zumindest als ordentlich zu bezeichnendes Wirtschaftsumfeld. Die US-amerikanische Notenbank Fed kann am Donnerstagabend innerhalb einer Rede der Fed-Präsidentin Yellen unmittelbar auf die EZB-Entscheidung reagieren. Alles andere als die Ankündigung, endlich die seit über zwei Jahren angekündigte Leitzinserhöhung durchzuführen, wäre eine Überraschung. Dies gekoppelt mit der Ankündigung einer vorsichtigen Vorgehensweise in 2016 wäre das Fundament, um die vorweggenommene Jahresendrally bis zum Jahresende Bestand haben zu lassen.

Foto: Ellwanger & Geiger

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 4/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Tech-Aktien – Fondspolicen – Baufinanzierung – Frauen in der Finanzberatung

Ab dem 16. März im Handel.

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Versicherungen

VZBV: “Restschuldversicherungen sind maßlos überteuert”

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) fordert, dass Restschuldversicherungen künftig nur noch separat und nicht gekoppelt an Kreditverträge vermittelt werden dürfen. Das sollte nach dem Willen der Verbraucherschützer im Umsetzungsgesetz der EU-Richtlinie Insurance Distribution Directive (IDD) verankert werden.

mehr ...

Immobilien

Bauhauptgewerbe verzeichnet besten Jahresstart seit 1996

Das Bauhauptgewerbe startet erfolgreich in 2017, es verzeichnete zuletzt vor über 20 Jahren mehr Auftragseingänge zu Beginn eines Jahres. Im Vergleich zum Vormonat Dezember sind die Aufträge jedoch leicht gesunken.

mehr ...

Investmentfonds

Deutsche Börse tritt auf Kostenbremse

Die Deutsche Börse plant kurzfristig Einsparungen in mindestens zweistelliger Millionenhöhe. Zudem gilt zunächst ein Einstellungsstopp für fast alle Bereiche. Der Konzern reagiert damit auf sinkende Umsätze und das erwartete Scheitern der Fusion mit der London Stock Exchange (LSE).

mehr ...

Berater

Patientenverfügung: BGH präzisiert Anforderungen

Im Einzelfall kann sich die erforderliche Konkretisierung in einer Patientenverfügung auch durch Bezugnahme auf ausreichend spezifizierte Krankheiten oder Behandlungssituationen ergeben – ohne detaillierte Benennung bestimmter ärztlicher Maßnahmen. Das geht aus einem aktuellen Beschluss des Bundesgerichtshofs (BGH) hervor.

mehr ...

Sachwertanlagen

Weitere Ausschüttung für Anleger der Deutschen Finance

Die Geschäftsführung des PPP Privilege Private Partners Fund des Asset Managers Deutsche Finance aus München wird den Anlegern nach einer erfolgreichen Zielfonds-Transaktion für das Geschäftsjahr 2017 eine Vorabausschüttung in Höhe von 15 Prozent vorschlagen.

mehr ...
24.03.2017

Lacuna goes Canada

Recht

LV-Vertrag: Bei Änderung Steuerlast wie bei Neuabschluss

Wird ein Lebensversicherungsvertrag (LV-Vertrag) vor Ablauf der Vertragslaufzeit geändert, ohne dass die Modifikation von vornherein vertraglich vereinbart worden ist, liegt hinsichtlich der Änderungen aus ertragsteuerlicher Perspektive ein neuer Vertrag vor. Dies entschied der Bundesfinanzhof.

mehr ...