Anzeige
21. September 2015, 14:02
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Greenpeace: Globale Energiewende bis 2050 möglich

Erneuerbare Energien können die Welt ab 2050 zu hundert Prozent mit Energie versorgen. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Greenpeace-Studie, die zusammen mit dem Institut für Technische Thermodynamik, Systemanalyse und Technikbewertung des Deutschen Luft- und Raumfahrtzentrums (DLR) erarbeitet wurde.

Shutterstock 106305047 in Greenpeace: Globale Energiewende bis 2050 möglich

Laut Studie erfordert eine globale Energiewende bis 2050 jährliche Investitionen von durchschnittlich etwa einer Billion US-Dollar.

“Die Erneuerbaren Energien sind inzwischen erwachsen und können mit klimaschädlichen Kohlekraftwerken und riskanten Atommeilern konkurrieren. Wir dürfen nicht zulassen, dass Kohle- und Atomlobbyisten Regierungen daran hindern, jetzt rasch den Weg in eine saubere, sichere und wirtschaftliche Energiezukunft zu gehen”, sagte Sven Teske, Greenpeace-Energieexperte und Hauptautor der Studie.

Laut Studie erfordert eine globale Energiewende bis 2050 jährliche Investitionen von durchschnittlich etwa einer Billion US-Dollar. Gleichzeitig würde die Umstellung auf erneuerbare Energien jedoch Brennstoffkosten in Höhe von 1,07 Billionen US-Dollar pro Jahr einsparen.

20 Millionen zusätzliche Arbeitsplätze

Der Umbau des weltweiten Energiesystems könne zudem weltweit 20 Millionen zusätzlicher Arbeitsplätze schaffen. Während die Zahl der Beschäftigten der globalen Energiebranche ohne beschleunigte Energiewende bis zum Jahr 2030 leicht auf 28 Millionen sinke, würde die Branche bei einer Umstellung auf hundert Prozent Erneuerbare im gleichen Jahr 48 Millionen Menschen Arbeit geben.

Als Mutterland der Energiewende könne Deutschland besonders von einem beschleunigten Ausbau der Erneuerbaren profitieren. “Für Deutschland ist die nationale und die globale Energiewende eine Riesen-Chance”, so Teske. (kb)

Foto: Shutterstock

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Absolute-Return – Insurtechs – Robo Advisors – Denkmalimmobilien


Ab dem 26. Januar im Handel.

Cash. 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Trumps Sieg in Rendite ummünzen - Themen, Produktangebote und Trends 2017 - Rentenreform

Versicherungen

Umfrage: Deutsche unterschätzen Lebenserwartung der Mitmenschen

Deutsche unterschätzen die Lebenserwartung ihrer Mitmenschen. Das ergab eine Forsa-Umfrage im Auftrag des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV).

mehr ...

Immobilien

Dr. Klein: Gute Bedingungen für Anschlussfinanzierung

Die Inflationsrate in Deutschland steigt wieder. Noch ist die Baufzinanzierung günstig, da Mario Draghi den Leitzins unverändert belassen hat. Dr. Klein berichtet in seinem Zinskommentar über die Entwicklungen am Baufinanzierungsmarkt.

mehr ...

Investmentfonds

Hedgefonds-Sektor wird zuversichtlicher

Für die Hedgefonds-Branche war das Jahr 2016 aufgrund vieler politischer Großereignisse herausfordernd. Dennoch waren die Resulte überraschend positiv.

mehr ...

Berater

“Makler werden von hybridem Kundenverhalten profitieren”

Der Pegnitzer Maklerverbund VFM begleitet Ausschließlichkeitsvermittler in die Selbstständigkeit als Makler. Geschäftsführer Stefan Liebig berichtet, warum Makler unternehmerischer denken müssen als Ausschließlichkeitsvermittler und wieso sich der “Schritt in die Freiheit” lohnt.

mehr ...

Sachwertanlagen

Patrizia kauft sechs Hotels für Immobilienfonds

Die Patrizia Immobilien AG hat sechs im Bau befindliche Hotelimmobilien in zentralen deutschen Großstadtlagen erworben. Die Hotels mit insgesamt rund 600 Zimmern entstehen aktuell in Berlin, Dortmund, Heidelberg, Krefeld, Stuttgart und Wuppertal und sind langfristig für 20 Jahre an erfahrende Hotelbetreiber vermietet.

mehr ...

Recht

Brexit hat Folgen für britische Fondsbranche

Auf die britischen Investmenthäuser kommen möglicherweise unruhige Zeiten zu. Der Brexit könnte dazu führen, dass Großbritannien künftig den Status eines so genannten “Drittstaates” hat. Für die britische Fondsbranche hätte dieses Szenario Folgen.

mehr ...