Anzeige
28. September 2015, 09:51
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Hapag-Lloyd kündigt Börsengang an

Die Containerreederei Hapag-Lloyd macht mit ihren Börsenplänen ernst. Das Unternehmen kündigte am Montag in Hamburg an, noch in diesem Jahr den Sprung aufs Frankfurter Parkett zu wagen.

Shutterstock 2133322481 in Hapag-Lloyd kündigt Börsengang an

Der Erlös aus der Ausgabe neuer Anteilsscheine soll für Investitionen in Schiffe und Container dienen.

Viele Details wie etwa die Zahl der angebotenen Aktien ließ die Gesellschaft zunächst offen. Auch der genaue Zeitpunkt blieb unbestimmt, doch dürften die Aktien ungefähr Ende Oktober oder Anfang November an der Börse gehandelt werden.

Das Unternehmen kündigte lediglich an, durch die Ausgabe neuer Anteilsscheine 500 Millionen US-Dollar erlösen zu wollen. Dieses Geld soll für Investitionen in Schiffe und Container dienen. Auf dem Wunschzettel von Konzernchef Rolf Habben Jansen stehen unter anderem sechs neue Containerschiffe in der Supergröße von 18.000 bis 20.000 Containern (TEU) Tragfähigkeit.

“Dieser Schritt wird uns besseren Zugang zu den Kapitalmärkten verschaffen”, sagte Habben Jansen. Dadurch könne Hapag-Lloyd weiter in das Geschäft investieren und noch wettbewerbsfähiger werden, zum Nutzen von Kunden, Mitarbeitern und Gesellschaftern.

Anteil der Stadt Hamburg schrumpft

Der größte Teil des erwarteten Erlöses, nämlich 400 Millionen US-Dollar, soll von neuen institutionellen Investoren und Privatanlegern kommen. Die beiden Ankeraktionäre CSAV und Klaus-Michael Kühne werden jeweils Aktien für 50 Millionen US-Dollar kaufen. Die chilenische Reederei und der Logistik-Unternehmer halten damit ihren Einfluss auf Hapag-Lloyd ungefähr aufrecht.

Gemeinsam mit der Stadt Hamburg halten sie vor dem Börsengang rund 78 Prozent an der Reederei. Diese drei Gesellschafter haben sich verpflichtet, ihren Anteil in den nächsten zehn Jahren nicht unter 50 Prozent fallen zu lassen. Die Stadt beteiligt sich nicht an der Kapitalerhöhung, ihr Anteil von gegenwärtig 23,2 Prozent wird damit abnehmen.

Tui will Anteile verkaufen

Zudem will der Reisekonzern Tui Anteile verkaufen. Zuletzt wurde laut Medienberichten erwartet, dass der Konzern bei seinem Börsengang eine Gesamtbewertung von fünf Milliarden Euro anstrebt.

Quelle: dpa-AFX

Foto: Shutterstock

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Absolute-Return – Insurtechs – Robo Advisors – Denkmalimmobilien


Ab dem 26. Januar im Handel.

Cash. 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Trumps Sieg in Rendite ummünzen - Themen, Produktangebote und Trends 2017 - Rentenreform

Versicherungen

Umfrage: Deutsche unterschätzen Lebenserwartung der Mitmenschen

Deutsche unterschätzen die Lebenserwartung ihrer Mitmenschen. Das ergab eine Forsa-Umfrage im Auftrag des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV).

mehr ...

Immobilien

Dr. Klein: Gute Bedingungen für Anschlussfinanzierung

Die Inflationsrate in Deutschland steigt wieder. Noch ist die Baufzinanzierung günstig, da Mario Draghi den Leitzins unverändert belassen hat. Dr. Klein berichtet in seinem Zinskommentar über die Entwicklungen am Baufinanzierungsmarkt.

mehr ...

Investmentfonds

Hedgefonds-Sektor wird zuversichtlicher

Für die Hedgefonds-Branche war das Jahr 2016 aufgrund vieler politischer Großereignisse herausfordernd. Dennoch waren die Resulte überraschend positiv.

mehr ...

Berater

“Makler werden von hybridem Kundenverhalten profitieren”

Der Pegnitzer Maklerverbund VFM begleitet Ausschließlichkeitsvermittler in die Selbstständigkeit als Makler. Geschäftsführer Stefan Liebig berichtet, warum Makler unternehmerischer denken müssen als Ausschließlichkeitsvermittler und wieso sich der “Schritt in die Freiheit” lohnt.

mehr ...

Sachwertanlagen

Patrizia kauft sechs Hotels für Immobilienfonds

Die Patrizia Immobilien AG hat sechs im Bau befindliche Hotelimmobilien in zentralen deutschen Großstadtlagen erworben. Die Hotels mit insgesamt rund 600 Zimmern entstehen aktuell in Berlin, Dortmund, Heidelberg, Krefeld, Stuttgart und Wuppertal und sind langfristig für 20 Jahre an erfahrende Hotelbetreiber vermietet.

mehr ...

Recht

Brexit hat Folgen für britische Fondsbranche

Auf die britischen Investmenthäuser kommen möglicherweise unruhige Zeiten zu. Der Brexit könnte dazu führen, dass Großbritannien künftig den Status eines so genannten “Drittstaates” hat. Für die britische Fondsbranche hätte dieses Szenario Folgen.

mehr ...