Anzeige
Anzeige
26. Oktober 2015, 12:30
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Verbraucher halten deutsche Wirtschaft auf Wachstumskurs

Die Kauflust der Verbraucher hält die deutsche Wirtschaft nach Überzeugung der Bundesbank auf Wachstumskurs.

Verbraucher halten deutsche Wirtschaft auf Wachstumskurs

Nach Ansicht der Bundesbank hält die Kauflust der Verbraucher die deutsche Wirtschaft auf Wachstumskurs.

Da die Baukonjunktur an Schwung verloren habe und die Industrie weiterhin nicht in Fahrt komme, sei die Aufwärtsbewegung im dritten Quartal 2015 vorübergehend aber wohl etwas weniger dynamisch als zuvor, schreiben die Experten der Deutschen Bundesbank in ihrem am Montag in Frankfurt vorgelegten Monatsbericht Oktober. Trotzdem halten die Notenbanker fest: “Die konjunkturelle Grundtendenz ist nach wie vor recht kräftig.”

Beschäftigung und reale Einkommen gestiegen

Ausschlaggebend dafür sei die anhaltend gute Konsumkonjunktur: “Der Beschäftigungsaufbau hat sich verstärkt, und die realen Einkommen der privaten Haushalte profitieren zusätzlich von höheren Verdiensten und niedrigeren Energiepreisen.”

Dass die Verbraucher dies für zusätzliche Ausgaben nutzen, zeige sich an den steigenden Umsätzen in einigen konsumnahen Dienstleistungsbereichen wie dem Einzel- und dem Kfz-Handel sowie dem Gastgewerbe.

Keine Belebung der Industriekonjunktur

Hingegen tritt die Industrieproduktion nach den Angaben auf der Stelle, und die Exportgeschäfte konnten das sehr hohe Niveau nicht halten: “Damit haben sich die zuvor geweckten Erwartungen einer Belebung der Industriekonjunktur nicht erfüllt; es ist aber auch nicht von einer Verschlechterung auszugehen.”

Im Frühjahr hatte die deutsche Wirtschaft ihren Wachstumskurs leicht beschleunigt: Getrieben vom starken Außenhandel kletterte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) nach Zahlen des Statistischen Bundesamtes im zweiten Vierteljahr 2015 im Vergleich zum Vorquartal um 0,4 Prozent. Zu Jahresbeginn war das Plus mit 0,3 Prozent etwas moderater ausgefallen.

Ökonomen der Commerzbank erwarten, dass das deutsche BIP auch im dritten Quartal um 0,4 Prozent gewachsen sein dürfte. Wachstumstreiber seien auch in den kommenden Monaten der schwächere Euro und der niedrige Ölpreis. “Zudem facht die für Deutschland viel zu lockere Geldpolitik der EZB die zinssensitive Nachfrage an”, erklärte Commerzbank-Chefvolkswirt Jörg Krämer. Auch die derzeit starke Zuwanderung werde einen kleinen Beitrag zum Wirtschaftswachstum leisten. Dass keine höheren Zuwachsraten zu erwarten sind, führt Krämer auf die Flaute in Schwellenländern und den mageren Aufschwung im Euroraum zurück.

Quelle: dpa-Afx

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 10/2016

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Multi-Asset-Fonds - Digitalisierung - Kfz-Policen - Spezialitätenfonds - Robo Advice - Wohnimmobilien

Ab dem 15. September im Handel

Rendite+ 3/2016 "Immobilien"

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Deutschlands beste Wohnimmobilien-Standorte - Marktreport Anlageimmobilien - Aktuelle Baufinanzierungstrends - Mietrecht etc.


Ab dem 1. September im Handel.

Versicherungen

Studie: Keine spürbaren Entlastungen durch PSG I

Nur ein Viertel der Pflegenden in Deutschland stellen seit dem Inkrafttreten des ersten Pflegestärkungsgesetzes (PSG I) eine Verbesserung der eigenen Situation fest. Das geht aus einer aktuellen Umfrage der Continentale Krankenversicherung hervor.

mehr ...

Immobilien

Patrizia kauft den Commerzbank-Tower

Die Patrizia Immobilien AG kauft eines der Wahrzeichen der Frankfurt Skyline – den Commerzbank-Tower. Das Gebäude am Kaiserplatz ist mit seinen 259 Metern das höchste Gebäude in Deutschland.

mehr ...

Investmentfonds

Deutsche Bank im Abwärtsstrudel

Die Verunsicherung über die Stabilität der Deutschen Bank sitzt tief – trotz aller Bemühungen der Frankfurter, wieder Ruhe einkehren zu lassen. Und langsam werden auch andere Geldhäuser in Mitleidenschaft gezogen. Die Finanzmärkte sind hochnervös.

mehr ...

Berater

Commerzbank: Jobabbau vor allem in Deutschland

Weniger Stellen, weniger Geschäftsbereiche, mehr Digitalisierung – der neue Konzernchef Zielke baut die Commerzbank radikal um. Der Vorstand ist überzeugt, die Bank damit profitabler zu machen. Der Verkauf der Firmenzentrale spült Geld in die Kasse.

mehr ...

Sachwertanlagen

Buss Capital veröffentlicht Leistungsbilanz 2015

Der Asset Manager Buss Capital hat seine Leistungsbilanz für das Geschäftsjahr 2015 veröffentlicht. Im Schnitt zahlten die zehn laufenden geschlossenen Fonds demnach 6,4 Prozent der Einlagen an die Anleger aus.

mehr ...

Recht

34i GewO: Der Countdown läuft

In einem knappen halben Jahr müssen Baufinanzierungsberater den Sachkundenachweis für Paragraf 34i GewO haben. Neben einigen Herausforderungen bietet sich die Chance, die Professionalisierung der Branche voranzutreiben. Gastbeitrag von Jörg Haffner, Qualitypool

mehr ...