1. April 2016, 10:52
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Ausbau von Solaranlagen stagniert

Der Ausbau der Solarenergie in Deutschland ist angesichts schrumpfender Fördersätze im vergangenen Jahr erneut deutlich unter dem gesetzlichen Zielkorridor geblieben. Von März 2015 bis Februar 2016 seien neue Fotovoltaik-Anlagen mit in der Spitze knapp 1,4 Gigawatt errichtet worden, teilte die Bundesnetzagentur am Donnerstag in Bonn mit. Der gesetzliche Zubaukorridor liegt bei 2,4 bis 2,6 Gigawatt im Jahr.

Shutterstock 1547364771 in Ausbau von Solaranlagen stagniert

Das Ausbautempo im Bereich Fotovoltaik hat sich seit 2013 stark verlangsamt.

Weil diese Marke um mehr als ein Gigawatt verfehlte wurde, würden die turnusmäßigen Kürzungen der Fördersätze für Neuanlagen im zweiten Quartal 2016 ausgesetzt, so die Netzagentur.

Vom Bundesverband Solar kam Kritik am Ausbautempo. Im dritten Jahr in Folge drohe der Fotovoltaik-Markt 2016 in Deutschland deutlich hinter den selbstgesetzten Zielen der Bundesregierung zurückzubleiben, sagte der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Solarwirtschaft (BSW-Solar), Carsten Körnig. “Wenn die Bundesregierung es mit ihren Klimaschutzzielen ernst meint, muss sie den jährlichen Ausbau der Solarenergie mindestens verdreifachen.”

Bundesregierung will Wettbewerb fördern

Das Ausbautempo hat sich stark verlangsamt: 2013 wurden Anlagen mit 3,3 Gigawatt Spitzenleistung neu errichtet, 2014 waren es 1,9 Gigawatt, 2015 sank die Zahl auf 1,46 Gigawatt.

Die Bundesregierung versucht, mit schrumpfenden Garantiefördersätzen und gleichzeitig mehr verpflichtender Direktvermarktung des Solarstroms an der Börse den Wettbewerb in der Branche zu fördern. Ziel ist unter anderem eine Senkung der EEG-Ökostrom-Umlage, die alle Verbraucher mit Milliardenbeträgen belastet.

Quelle: dpa-AFX

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Ab dem 16. Februar am Handel.

 

Cash. 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Absolute-Return – Insurtechs – Robo Advisors – Denkmalimmobilien

Versicherungen

Gothaer: “Keine Reduzierung bei der Beratungskapazität”

Die Gothaer hat gegenüber Cash.Online bestätigt, dass der Konzern bis zum Jahr 2020 voraussichtlich 700 bis 800 Stellen streichen wird. Dem stehe allerdings eine “natürliche Fluktuation” insbesondere durch anstehende Ruhestandsübergänge gegenüber. Diese Fluktuation liege nach aktueller Schätzung bei über 500 Mitarbeitern.

mehr ...

Immobilien

Immobilienboom: Bauindustrie erreicht neue Bestmarken

Die Niedrigzinsen und der Immobilienboom haben das Neugeschäft in der deutschen Bauindustrie auf den höchsten Stand seit zwei Jahrzehnten getrieben. Vor allem der Wohnungsbau treibt das Volumen in die Höhe.

mehr ...

Investmentfonds

Inflationsraten driften in Industriestaaten auseinander

In den entwickelten Ländern dürften sich die Inflationstrends im Jahr 2017 unterschiedlich entwicklen. Dies sagt Arif Husain, Portfoliomanager und Head of International Fixed Income bei T. Rowe Price.

mehr ...

Berater

Vema: Sommerer verlässt Vorstand

Wie die Vema Versicherungs-Makler-Genossenschaft mitteilt, ist der bisherige Vorstand Stefan Sommerer auf eigenen Wunsch zum 31. Januar 2017 aus dem Gremium ausgeschieden. Er hatte die Bereiche IT und Öffentlichkeitsarbeit verantwortet.

mehr ...

Sachwertanlagen

KGAL platziert 930 Millionen Euro bei Institutionellen

Die KGAL Gruppe aus Grünwald hat im Geschäftsjahr 2016 fast 930 Millionen Euro an institutionellem Kapital eingeworben und damit das neu gezeichnete Eigenkapital gegenüber dem Vorjahr um 36 Prozent gesteigert.

mehr ...

Recht

BAG-Urteil: Witwenrente nicht nur für “jetzige” Ehefrau

Eine in Allgemeinen Geschäftsbedingungen enthaltene Klausel, mit der nur der “jetzigen” Ehefrau des Arbeitnehmers eine Hinterbliebenenversorgung zugesagt ist, benachteiligt ihn unangemessen, so das Bundesarbeitsgericht.

mehr ...