2. März 2016, 13:37

Bundesagrarminister besteht auf weiterer Förderung der Biomasse

Bundesagrarminister Christian Schmidt besteht bei der geplanten nächsten Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) auf einer weiteren Förderung der Biomasse.

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Die CSU hatte sich schon bei der vorigen EEG-Reform für die Biomasse eingesetzt.

“Wir können auch in Zukunft nicht auf Bioenergie verzichten”, erklärte der CSU-Politiker am Mittwoch. Er forderte Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) auf, konkrete Punkte dazu in seinen Entwurf aufzunehmen.

“Ohne eine Anschlussregelung droht von Mitte 2020 an ein drastischer Rückgang des Bestandes von Biomasseanlagen, der sich ab 2032 gen Null entwickeln würde”, warnte Schmidt. Zuerst hatte die “Frankfurter Allgemeine Zeitung” (Mittwoch) darüber berichtet.

Bioenergie leiste einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und sei ein wichtiger Wirtschaftsfaktor auf dem Land, sagte der Agrarminister. Die CSU hatte sich schon bei der vorigen EEG-Reform für die Biomasse eingesetzt.

Quelle: dpa-AFX

Foto: Shutterstock


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1 Kommentar

  1. Er muß das fordern, der Herr Schmidt, sonst ist er weg vom Fenster ! Aber was für ein Schwachsinn, Lebens- und/oder Futtermittel zu “vergasen” um daraus Energie zu gewinnen. Ein Tropf, um landwirtschaftliche Betriebe am Leben zu halten. Ohne Förderung bricht dieser Zweig sehr schnell zusammen.

    Kommentar von Nils Fischer — 4. März 2016 @ 11:38

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