Anzeige
18. Januar 2016, 08:08
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Geldvermögen der Deutschen gesunken

Die Deutschen stecken wieder mehr Geld in Aktien. Doch ausgerechnet im Sommer geht es an den Börsen abwärts. Das hat Folgen – zumindest kurzfristig. Die Kursturbulenzen an den Börsen haben im dritten Quartal 2015 deutliche Spuren beim Geldvermögen der Bundesbürger hinterlassen.

Geldvermögen der Deutschen gesunken

Erstmals seit vier Jahr ist das Vermögen privater Haushalte in Form von Bargeld, Wertpapieren, Bankeinlagen oder Ansprüchen gegenüber Versicherungen

Erstmals seit vier Jahr sank das Vermögen privater Haushalte in Form von Bargeld, Wertpapieren, Bankeinlagen oder Ansprüchen gegenüber Versicherungen, wie die Deutsche Bundesbank am Freitag in Frankfurt mitteilte. Es verringerte sich bis Ende September im Vergleich zum Vorquartal um 17 Milliarden Euro oder 0,3 Prozent auf 5210 Milliarden Euro.

Rund 57 Milliarden Euro Bewertungsverluste

Hinter der Entwicklung stünden deutliche Bewertungsverluste. “In einem schwachen Börsenumfeld waren davon vor allem Aktien und Anteile an Investmentfonds betroffen”, erklärte die Bundesbank. Vor allem Sorgen um die Entwicklung der chinesischen Konjunktur hatten Dax und Co im dritten Quartal 2015 nach unten gedrückt. Der deutsche Leitindex Dax sackte im September auf ein Jahrestief von 9325 Punkten.

Die Bewertungsverluste bezifferte die Bundesbank auf rund 57 Milliarden Euro. Dem stand ein Vermögen durch Transaktionen von knapp 40 Milliarden Euro gegenüber. Dabei investierten die privaten Haushalte ihr Geld erneut trotz niedriger Zinsen bevorzugt in kurzfristige Bankeinlagen sowie in Versicherungen und Pensionseinrichtungen.

Allerdings: “der bislang zu beobachtende Trend hin zu liquiden und risikoarmen Anlagen war etwas schwächer ausgeprägt als zuvor”, erklärte die Bundesbank.

 

Seite zwei: Anhaltende Risikoaversion der privaten Haushalte

Weiter lesen: 1 2

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Ab dem 16. Februar am Handel.

 

Cash. 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Absolute-Return – Insurtechs – Robo Advisors – Denkmalimmobilien

Versicherungen

Drei Wege zu mehr Weiterempfehlungen

Weiterempfehlungen sind ein wichtiges Instrument bei der Neukundengewinnung. Doch welche Möglichkeiten haben Versicherer und Berater, um eine grundsätzliche Empfehlungsbereitschaft des Kunden in eine tatsächliche Weiterempfehlung zu verwandeln?

mehr ...

Immobilien

C- und D-Standorte: Hier lohnt sich ein Immobilieninvestment

Wohnimmobilien gehören zu den gefragtesten Investments bei institutionellen Investoren und Privatkäufern. Manche Märkte sind jedoch bereits regelrecht leergefegt. Auf der Suche nach Alternativen rücken nun auch C- und D-Standorte verstärkt in den Fokus der Anleger.

mehr ...

Investmentfonds

HSH Nordbank stark umworben

Beim Kieler Finanzministerium stehen derzeit die Bieter für die HSH Nordbank offenbar in einer Schlange. Für die Landesregierung wäre der Verkauf sicherlich ein Erfolg, der kurz vor der Wahl gelegen kommt.

mehr ...

Berater

Bafin-Beraterregister: “Normalisierung des Beschwerdeaufkommens”

Im vergangenen Jahr wurden fast 5.200 Beschwerden von Bankkunden an das Mitarbeiter- und Beschwerderegisters der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen (Bafin) gemeldet. Damit sind rund 700 Bescherden weniger als im Vorjahr eingegangen.

mehr ...

Sachwertanlagen

KGAL platziert 930 Millionen Euro bei Institutionellen

Die KGAL Gruppe aus Grünwald hat im Geschäftsjahr 2016 fast 930 Millionen Euro an institutionellem Kapital eingeworben und damit das neu gezeichnete Eigenkapital gegenüber dem Vorjahr um 36 Prozent gesteigert.

mehr ...

Recht

Lebensversicherungen von der Steuer absetzen: Was ist zu beachten?

Die Lebensversicherung zählt nach wie vor zu einer der beliebtesten Vorsorgeversicherungen in Deutschland. Sie zählt aus steuerlicher Sicht zu den sonstigen Vorsorgeaufwendungen und kann damit bei der Steuererklärung geltend gemacht werden.

Gastbeitrag von Dr. Viktor Becher, Getsurance

mehr ...