11. Februar 2016, 12:25
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Hamburger Hafen fällt auf Platz drei in Europa

Chinas schwächelnder Außenhandel und Russlands Wirtschaftsprobleme haben Hamburgs Containerhafen auf Platz drei in Europa abrutschen lassen. Durch ein deutliches Minus von 9,3 Prozent beim Containerumschlag fiel die Hansestadt im Ranking hinter Rotterdam und Antwerpen zurück.

Shutterstock 351274520 in Hamburger Hafen fällt auf Platz drei in Europa

Beim Containerumschlag liegt Hamburg nun wieder auf dem Niveau von 2012 beziehungsweise 2006.

2015 seien 8,8 Millionen Standardcontainer (TEU) umgeschlagen worden – nach 9,7 Millionen im Vorjahr, sagte der Vorstand von Hafen Hamburg Marketing (HHM), Axel Mattern, am Mittwoch.

Ein leichtes Plus von 5,8 Prozent verzeichnete der Hafen zwar beim Massengutumschlag. Dieses reichte jedoch nicht aus, um die Gesamtbilanz des Hafens auszugleichen. Insgesamt sank der Seegüterumschlag um 5,4 Prozent auf 137,8 Millionen Tonnen.

Beim Containerumschlag liege Hamburg nun wieder auf dem Niveau von 2012 beziehungsweise 2006, sagte Mattern. Grund sei, dass die Kernmärkte in Nordostasien mit China und Hongkong sowie im Ostseeraum mit Russland und Polen um 13,8 beziehungsweise 22,6 Prozent eingebrochen seien. Allein im China-Verkehr fehlten rund 430.000 TEU, im Russlandverkehr seien es 230.000 Boxen gewesen.

Keine Steigerung in 2016 erwartet

Die Gesamtverkehre über die Nordrange – also die Häfen Rotterdam, Antwerpen, Hamburg, Bremen, Le Havre, Zeebrügge und Wilhelmshaven – würden auch in Zukunft stagnieren oder gar rückläufig sein, meinte Mattern. “Für 2016 als Ausblick kann man sagen: Die Gesamtzahl der zu bewegenden Container wird nicht steigen.”

Entsprechend gehe es um die Verteilung der Güter unter den großen Häfen, deren großer Gewinner im vergangenen Jahr Antwerpen mit einem Plus von 7,5 Prozent auf 9,7 Millionen Container war. Rotterdam verlor den Angaben zufolge zwar 0,5 Prozent, blieb mit 12,2 Millionen TEU aber die klare Nummer eins in Europa.

Quelle: dpa-AFX

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Ab dem 16. Februar am Handel.

 

Cash. 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Absolute-Return – Insurtechs – Robo Advisors – Denkmalimmobilien

Versicherungen

Bafin: Mehr Beschwerden von Versicherungskunden

Tausende Versicherungskunden haben sich im vergangenen Jahr wieder bei der Finanzaufsicht Bafin beschwert. 7.985 Fälle bearbeitete die Behörde bis Ende 2016, wie eine Bafin-Sprecherin der Deutschen Presse-Agentur sagte. Das waren etwas mehr als im Vorjahr mit 7.843 Fällen.

mehr ...

Immobilien

BGH-Urteil: Altersvorsorge mit Eigenheim vor Elternunterhalt

Tilgungsleistungen für das Eigenheim können neben den Zinsen bis zur Höhe des Wohnvorteils vom Einkommen des Elternunterhaltspflichtigen abgezogen werden. Dies entschied der Bundesgerichtshof (BGH) in einem aktuellen Urteil.

mehr ...

Investmentfonds

Börsenfusion zwischen London und Frankfurt offenbar geplatzt

Die geplante Fusion zwischen der Deutschen Börse und der London Stock Exchange (LSE) ist anscheinend gescheitert. Die Aktie des Dax-Konzerns verliert im Montagshandel deutlich.

mehr ...

Berater

Bafin-Beraterregister: “Normalisierung des Beschwerdeaufkommens”

Im vergangenen Jahr wurden fast 5.200 Beschwerden von Bankkunden an das Mitarbeiter- und Beschwerderegisters der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen (Bafin) gemeldet. Damit sind rund 700 Bescherden weniger als im Vorjahr eingegangen.

mehr ...

Sachwertanlagen

KGAL platziert 930 Millionen Euro bei Institutionellen

Die KGAL Gruppe aus Grünwald hat im Geschäftsjahr 2016 fast 930 Millionen Euro an institutionellem Kapital eingeworben und damit das neu gezeichnete Eigenkapital gegenüber dem Vorjahr um 36 Prozent gesteigert.

mehr ...

Recht

Lebensversicherungen von der Steuer absetzen: Was ist zu beachten?

Die Lebensversicherung zählt nach wie vor zu einer der beliebtesten Vorsorgeversicherungen in Deutschland. Sie zählt aus steuerlicher Sicht zu den sonstigen Vorsorgeaufwendungen und kann damit bei der Steuererklärung geltend gemacht werden.

Gastbeitrag von Dr. Viktor Becher, Getsurance

mehr ...