Anzeige
6. Januar 2016, 14:05
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Nord/LB erwartet solides Wirtschaftswachstum für Deutschland

Die Nord/LB Norddeutsche Landesbank erwartet für das Jahr 2016 eine Fortsetzung des Konjunkturaufschwungs.

NordLB2 in Nord/LB erwartet solides Wirtschaftswachstum für Deutschland

Nord/LB mit Sitz in Hannover

Nach Einschätzung der Nord/LB-Volkswirte wird das deutsche Wirtschaftswachstum im Gesamtjahr 2016 bei 2,0 Prozent liegen, nach voraussichtlich 1,8 Prozent im Vorjahr. Während der private Konsum auch 2016 der wichtigste Pfeiler der Konjunktur bleibt, unterstützen in diesem Jahr auch die Investitionen der Unternehmen das robuste Wachstum.

Wachstumsimpulse aus Schwellenländern deutlich verlangsamt

Nord/LB Vorstand Thomas Bürkle, der für das Risikomanagement der Bank sowie das Research zuständig ist, verwies bei der Vorstellung der Prognosen auf geopolitische Unsicherheiten und ein schwächeres weltwirtschaftliches Umfeld: “Die Wachstumsimpulse aus den Emerging Markets, die die globale Konjunktur in den zurückliegenden Jahren maßgeblich getragen hatten, haben zuletzt deutlich nachgelassen. Dies gilt insbesondere für China, dessen Wachstumsmodell im Wandel begriffen ist.”

“Chinas Aktienmärkte kein Maßstab für Konjunkturentwicklung”

Dabei dürften allerdings die jüngsten Turbulenzen an den chinesischen Aktienmärkten nicht überbewertet werden. “Die Aktienmärkte in China sind noch relativ schwach entwickelt und kein Maßstab für die konjunkturelle Verfassung der weltweit zweitgrößten Volkswirtschaft”, so Bürkle. So rechnet die Nord/LB damit, dass die deutsche Konjunktur im Jahr 2016 weiter an Schwung gewinnt. “Die deutschen Unternehmen lassen sich ihren Optimismus trotz aller Krisen nicht verderben. Steigende Investitionen sowie Zuwächse beim privaten Konsum werden die deutsche Konjunktur im Jahr 2016 tragen”, sagte Torsten Windels, Chefvolkswirt der Nord/LB.

Keine nachhaltige Zinswende in Sicht

Ungeachtet der anhaltenden konjunkturellen Belebung werden die Zinsen nach Einschätzung von Windels aber auf absehbare Zeit niedrig bleiben: “Auch wenn die amerikanische Notenbank im Dezember erstmals seit fast einem Jahrzehnt die Leitzinsen angehoben hat: Ein Ende der Niedrigzinspolitik in Euroland ist nicht in Sicht. Damit werden Sparer wohl noch längere Zeit in die Röhre gucken.” Bis zum Jahresende erwarten die NORD/LB-Volkswirte einen leichten Anstieg der Renditen für 10-jährige Bundesanleihen von derzeit 0,6 auf 0,9 Prozent.

Die Nord/LB-Ökonomen rechnen auch mit einem leichten Anstieg der deutschen Inflationsrate. Sie wird im Gesamtjahr 2016 bei 1,0 Prozent erwartet, nach einer Stagnation der Lebenshaltungskosten im Vorjahr (+0,1 Prozent, HVPI). Verantwortlich hierfür ist vor allem ein erwarteter Anstieg beim Ölpreis, den die die Nord/LB zum Jahresende bei 55 US-Dollar je Barrel (Nordseesorte Brent) sieht. (fm)

Foto: Nord/LB

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 4/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Tech-Aktien – Fondspolicen – Baufinanzierung – Frauen in der Finanzberatung

Ab dem 16. März im Handel.

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Versicherungen

VZBV: “Restschuldversicherungen sind maßlos überteuert”

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) fordert, dass Restschuldversicherungen künftig nur noch separat und nicht gekoppelt an Kreditverträge vermittelt werden dürfen. Das sollte nach dem Willen der Verbraucherschützer im Umsetzungsgesetz der EU-Richtlinie Insurance Distribution Directive (IDD) verankert werden.

mehr ...

Immobilien

Bauhauptgewerbe verzeichnet besten Jahresstart seit 1996

Das Bauhauptgewerbe startet erfolgreich in 2017, es verzeichnete zuletzt vor über 20 Jahren mehr Auftragseingänge zu Beginn eines Jahres. Im Vergleich zum Vormonat Dezember sind die Aufträge jedoch leicht gesunken.

mehr ...

Investmentfonds

Deutsche Börse tritt auf Kostenbremse

Die Deutsche Börse plant kurzfristig Einsparungen in mindestens zweistelliger Millionenhöhe. Zudem gilt zunächst ein Einstellungsstopp für fast alle Bereiche. Der Konzern reagiert damit auf sinkende Umsätze und das erwartete Scheitern der Fusion mit der London Stock Exchange (LSE).

mehr ...

Berater

Patientenverfügung: BGH präzisiert Anforderungen

Im Einzelfall kann sich die erforderliche Konkretisierung in einer Patientenverfügung auch durch Bezugnahme auf ausreichend spezifizierte Krankheiten oder Behandlungssituationen ergeben – ohne detaillierte Benennung bestimmter ärztlicher Maßnahmen. Das geht aus einem aktuellen Beschluss des Bundesgerichtshofs (BGH) hervor.

mehr ...

Sachwertanlagen

Weitere Ausschüttung für Anleger der Deutschen Finance

Die Geschäftsführung des PPP Privilege Private Partners Fund des Asset Managers Deutsche Finance aus München wird den Anlegern nach einer erfolgreichen Zielfonds-Transaktion für das Geschäftsjahr 2017 eine Vorabausschüttung in Höhe von 15 Prozent vorschlagen.

mehr ...
24.03.2017

Lacuna goes Canada

Recht

LV-Vertrag: Bei Änderung Steuerlast wie bei Neuabschluss

Wird ein Lebensversicherungsvertrag (LV-Vertrag) vor Ablauf der Vertragslaufzeit geändert, ohne dass die Modifikation von vornherein vertraglich vereinbart worden ist, liegt hinsichtlich der Änderungen aus ertragsteuerlicher Perspektive ein neuer Vertrag vor. Dies entschied der Bundesfinanzhof.

mehr ...