26. Februar 2016, 13:43

Studie: Kein Infraschall-Problem durch Windräder

Tieffrequente Geräusche und Infraschall von Windrädern beeinträchtigen nach einer Studie nicht zusätzlich die Umwelt. Wie das baden-württembergische Umweltministerium am Freitag mitteilte, kommt die Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz in einer Untersuchung zu diesem Ergebnis.

Shutterstock 233714278 in Studie: Kein Infraschall-Problem durch Windräder

Windkraftgegner haben in der Vergangenheit immer wieder auf mögliche Gesundheitsprobleme wegen Infraschalls hingewiesen.

Infraschall entstehe durch viele natürliche und technische Quellen. Der Ausbau der Windkraft habe darauf “keinen relevanten Einfluss”.

Schall unterhalb des Hörbereichs wird Infraschall genannt. Es handelt sich um Frequenzen von weniger als 20 Hertz. Natürliche Infraschallquellen sind etwa Wasserfälle oder Meeresbrandung.

Die von Windkraft erzeugten Infraschallpegel lägen deutlich unterhalb der Wahrnehmungsgrenze des Menschen. “Es gibt keine wissenschaftlich abgesicherten Belege für nachteilige Wirkungen in diesem Pegelbereich”, zitiert das Ministerium aus dem Bericht. Auch im hörbaren Bereich des Schalls seien “bei Einhaltung der rechtlichen und fachtechnischen Vorgaben für die Planung und Genehmigung keine schädlichen Umwelteinwirkungen durch Geräusche von Windkraftanlagen zu erwarten”.

Umweltminister Franz Untersteller (Grüne) begrüßte die Studie als “wichtigen Beitrag zur Akzeptanz von Windkraftanlagen”. Dagegen haben Windkraftgegner in der Vergangenheit immer wieder auf mögliche Gesundheitsprobleme wegen Infraschalls durch Windräder hingewiesen.

Quelle: dpa-AFX

Foto: Shutterstock


Aktuelle Beiträge
Folgen Sie uns:
Aktuelle Beiträge aus dem Ressort Sachwertanlagen


Topaktuelle Themen auf der Startseite


Cash.Aktuell

Cash. 8/2016

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Global gewinnt - BU - Gewerbehaftpflicht - Private Equity - Wohnimmobilienmarkt Berlin- Hitliste der Vertriebe - Digitalisierung

Ab dem 14. Juli im Handel.

Cash. 07/2016

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Income-Fonds  – Mr. Dax im Fonds-Gespräch – PKV - Ferienimmobilien - Recruiting

Ihre Meinung

Mehr Cash.

Versicherungen

USA stemmen sich gegen Neuordnung des Krankenversicherungsmarktes

Die geplante Neuordnung des US-Krankenversicherungsmarktes bekommt heftigen Gegenwind von der Regierung.

mehr ...

Immobilien

Baugeldzinsen fallen unter Ein-Prozent-Grenze

Auf der jüngsten Ratssitzung hat die EZB eine Ausweitung der Anleihe-Käufe angekündigt: Das milliardenschwere Kaufprogramm von Staats- und Unternehmensanleihen soll bis mindestens März 2017 laufen, notfalls auch darüber hinaus.

mehr ...

Investmentfonds

M&G-Experte Anthony Doyle zur jüngsten EZB-Sitzung

Aktuell achten die Börsianer sehr genau auf die EZB. Nach der jünstgen Sitzung am Donnerstag warten nun die Marktteilnehmer gespannt auf den September. Gastkommentar von Anthony Doyle, M&G Investments

mehr ...

Berater

BCA kooperiert mit Weltsparen

Wie der Oberurseler Maklerpool BCA mitteilt, arbeitet er künftig mit dem Fintech Weltsparen zusammen. Über ein eigens bereitgestelltes Portal sollen Makler gemeinsam mit ihren Kunden Festgeldangebote anbschließen können.

mehr ...

Sachwertanlagen

Lloyd Fonds macht Gewinn und hat neue Pläne

Die Lloyd Fonds AG hat im ersten Halbjahr 2016 nach vorläufigen Berechnungen ein Konzernergebnis von 1,8 Millionen Euro erreicht. Dies ist mehr als eine Verdoppelung des Ergebnisses in der Vergleichsperiode des Vorjahres (0,7 Millionen Euro).

mehr ...

Recht

Altersvorsorge: Verfassungsrichter tasten nachgelagerte Besteuerung nicht an

Die steuerliche Behandlung von Ausgaben für die Altersvorsorge verstößt nicht gegen das Grundgesetz. Zwei Verfassungsbeschwerden hatten keinen Erfolg, wie am Mittwoch in Karlsruhe mitgeteilt wurde.

mehr ...