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8. Oktober 2014, 08:02
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Agrarfonds – in Dekaden denken

Während die Weltbevölkerung wächst und der Bedarf an Nahrungsmitteln steigt, werden landwirtschaftliche Anbauflächen knapper. Initiatoren wollen diese Kluft mit langfristig angelegten Agrarinvestments verkleinern.

Agrar

Die Initiatoren setzen auf die Produktivitätssteigerung landwirtschaftlicher Flächen.

Die Warnung der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (Food and Agriculture Organization, FAO) war eindringlich und plakativ: Da die Weltbevölkerung bald die Neun-Milliarden-Grenze überschreiten werde, müsse die Produktion von Nahrungsmitteln bis 2050 mehr als verdoppelt werden.

Ansonsten würde die Verknappung der Lebensmittel zu sozialen Unruhen und Bürgerkriegen führen, teilte die FAO im März mit. Jedoch werde immer weniger in landwirtschaftliche Forschung investiert. Deshalb sei fraglich, ob die Produktion künftig mit der Nachfrage mithalten könne.

Vielfältige Anlagechancen

Ein ähnliches Szenario wie die FAO prognostiziert Professor Dr. Julian Voss, Geschäftsführer von Agrifood Consulting, einer auf die Agrar– und Ernährungswirtschaft spezialisierten Unternehmensberatung: “Belastbaren Hochrechnungen zufolge wird in der nächsten Dekade die Mittelschicht allein in Asien um mehr als eine Milliarde Menschen anwachsen. Diese Mittelschicht treibt die Nachfrage nach hochveredelten Lebensmitteln und damit auch nach Agrarrohstoffen.”

Die Chancen für Investoren schätzt er vor diesem Hintergrund als vielfältig ein: “Kurzfristig orientierte Anleger finden eine Vielzahl spannender börsennotierter Unternehmen aus dem Food- und Agribusiness, die ausgezeichnete Perspektiven und Dividenden bieten. Gebündelt in Aktienfonds können Anleger sich in der gesamten Wertschöpfungskette ‚from farm to fork‘ engagieren.”

Seite zwei: Spezialisierung auf das Asset Agrar

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