Anzeige
Anzeige
6. Mai 2014, 08:35
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Portfoliofonds: Alles unter einem Dach

Durch den Einsatz mehrerer Assetklassen lassen sich Risiken minimieren und Erträge steigern. Einige Initiatoren haben bereits neue Multi-Asset-Angebote für dieses Jahr angekündigt.

Assetklassen

Rainer Krütten, Wealth Cap: “Portfoliolösungen bieten durch die verschiedenen
Wertsteigerungsstrategien der Zielfondspartner eine attraktive Renditeperspektive.”

Emissionshäuser, die sich auf ein bis zwei Assetklassen spezialisiert haben, werden künftig von Anlegern und Vermittlern bevorzugt – Generalisten dagegen werden es schwer haben: Diese These wird seit Beginn der Finanzkrise im Jahr 2008 in der Branche vertreten.

Generalisten versus Spezialisten

Die Begründung: Eine Spezialisierung steigere sowohl die Wahrnehmung am Markt als auch die Qualität der Produkte. “Die Häuser, die sich spezialisiert haben, sind nach meiner Beobachtung oft erfolgreicher”, sagt zum Beispiel Alex Gadeberg, Vorstand der Zweitmarkt-Plattform Fondsbörse Deutschland.

“Man merkt es besonders, wenn sich die Märkte anders entwickeln als angenommen. Dann zeigt sich, wer seinen Fonds und das Asset wirklich managen und nicht nur in guten Zeiten verwalten kann”, so Gadeberg.

Steigende Bedeutung erwartet

Und tatsächlich hat sich das Marktbild in den letzten Jahren entsprechend verändert – dabei spielte die Finanzkrise eine wichtige Rolle. “Der Wandel von Generalisten zu Spezialisten ist meines Erachtens darin begründet, dass die führenden Emissionshäuser in Deutschland, welche sich auf mehrere Assetklassen ausgerichtet hatten, infolge der Finanzkrise und ihrer Auswirkungen auf laufende Fonds und Assetklassen den Vertrieb eingestellt oder stark eingeschränkt haben”, sagt Markus Heiderich, Geschäftsführer des Initiators Defoma. “Aufgrund des fehlenden Angebotes der großen Anbieter sind nun Nischenanbieter mit Produktangeboten vermehrt in den Fokus gekommen.”

Die Erfolgsaussichten im Vertrieb hängen nach seiner Einschätzung allerdings nicht davon ab, ob der Anbieter Generalist oder Spezialist ist. Vielmehr seien die Qualität des Managements und der Marktzugang entscheidend.

Qualität des Managements entscheidend

Aus diesem Grund wollen Anbieter wie Wealth Cap allen Unkenrufen zum Trotz konsequent bei ihrer Strategie bleiben, Fonds in mehreren Assetklassen aufzulegen. Wealth Cap verfügt über langjährige Erfahrung in Anlageklassen wie Immobilien, Private Equity und Flugzeuge, die dem Unternehmen nach Einschätzung von Geschäftsführer Dr. Rainer Krütten in vielfacher Hinsicht zugute kommt: “Wir können Sachwertelösungen in mehreren Anlageklassen konzipieren und haben so für unterschiedliche Kundenbedürfnisse passende Anlagelösungen. Darüber hinaus können wir je nach Marktumfeld die Produktentwicklung steuern und so in unterschiedlichen Marktphasen über variierende Anlageklassen die Produktversorgung sichern.”

Zudem komme die breite Assetklassen-Kompetenz Wealth Cap noch in einer weiteren Disziplin zugute: Bei der Konzeption von Portfoliofonds, die Zielfonds aus verschiedenen Assetklassen unter einem Dach vereinen. Deren Bedeutung wird nach Krüttens Einschätzung steigen, da sie im Gegensatz zu Produkten, die lediglich auf eine Anlageklasse setzen, eine breite Streuung bieten – mit unterschiedlichen Investitionsstrategien und -zeitpunkten.

Seite zwei: Konkrete Richtlinien erforderlich

Weiter lesen: 1 2

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 4/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Tech-Aktien – Fondspolicen – Baufinanzierung – Frauen in der Finanzberatung

Ab dem 16. März im Handel.

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Versicherungen

Krankenkassen geben mehr für freiwillige Angebote aus

Die Ausgaben der gesetzlichen Krankenkassen für freiwillige Leistungen haben sich in den vergangenen vier Jahren fast verdoppelt. Das geht nach einem Bericht der “Berliner Zeitung” (Mittwoch) aus Daten des Bundesgesundheitsministeriums hervor, die die Linken-Gesundheitspolitikerin Birgit Wöllert angefordert hat.

mehr ...

Immobilien

Vorgeschobener Eigenbedarf: Mieter steht Schadensersatz zu

Ein Mieter, dem aufgrund von Eigenbedarf gekündigt wurde, klagte vor mehreren Instanzen auf Schadensersatz, da der Vermieter die Wohnung nach seinem Auszug nicht wie angekündigt nutzte. Der Bundesgerichtshof (BGH) gab dem Kläger in einem Urteil am Mittwoch Recht.

mehr ...

Investmentfonds

Münchener Rück erwartet Brexit-Schaden für UK-Wirtschaft

Der Rückversicherer Munich Re erwartet in den nächsten zwei Jahren einen deutlich spürbaren Brexit-Schaden für die britische Konjunktur.

mehr ...

Berater

Finanzierung für Selbstständige und Unternehmer

Für Selbstständige und Freiberufler ist es deutlich schwieriger, einen Kredit zu erhalten als für Angestellte. Aber es gibt nicht nur den klassischen Bankkredit. Wer bei der Kreditanfrage von seiner Hausbank eine Absage erhält, kann zu anderen Mitteln greifen. Wir zeigen auf, welche Alternativen es gibt.

mehr ...

Sachwertanlagen

Offshore-Strom legt deutlich zu

Lange fehlten oft die Verkabelungen, um den aus See produzierten Strom an Land zu bringen. Doch jetzt scheinen die Offshore-Windparks ihren Beitrag zur Stromerzeugung in einem deutlich größeren Umfang zu leisten.

mehr ...

Recht

Makler oder Mehrfach-Agent? Versicherungsnehmer ist beweisbelastet

Für die Behauptung, ein Versicherungsvermittler, der die Antragsfragen aufgenommen hat, sei als Mehrfach-Agent tätig geworden, ist der Versicherungsnehmer beweisbelastet. Dies entschied das Oberlandesgericht Dresden in einem aktuellen Urteil.

mehr ...