Anzeige
Anzeige
24. April 2014, 10:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

ZIA: Kosten für KVG-Gründung wurden massiv unterschätzt

Der Zentrale Immobilien Ausschuss (ZIA) hat seine Mitglieder zum Stand der Umsetzung des Kapitalanlagegesetzbuchs (KAGB) befragt. Demnach liegen die Kosten für eine Zulassung als Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) für Unternehmen je nach Größe bei bis zu drei Millionen Euro. Der Kabinettsentwurf ging von einem Einmalaufwand von rund 180.000 Euro aus.

Dr Andreas Mattner in ZIA: Kosten für KVG-Gründung wurden massiv unterschätzt

Dr. Andreas Mattner, Präsident des Zentralen Immobilien Ausschusses (ZIA)

Hinzu kommen laut ZIA die derzeit nicht abschließend zu kalkulierenden laufenden Aufwendungen, die künftig durch die erhöhten Anforderungen entstehen. Hierzu zähle insbesondere die Bestellung eines Fondsmanagers.

“Die Antworten der Mitglieder zeigen, dass die Bundesregierung die Kosten der Umsetzung massiv unterschätzt hat. Der durch den Einsatz und für die Schulung des internen Personals, der Anpassung der EDV und für externe Berater entstandene Aufwand ist erheblich”, sagte ZIA-Präsident Dr. Andreas Mattner. “Wir haben Mitglieder, die allein für externe Berater siebenstellige Beträge ausgegeben haben. Die Kostenerwartung der Politik und die Wirklichkeit liegen beim KAGB meilenweit auseinander.“

Weniger Bürokratie gefordert

Zudem belaste der vom Gesetz geforderte “Papierkrieg” die Unternehmen massiv. Auch die Finanzaufsicht Bafin als Genehmigungsbehörde werde von Anträgen überrollt. “Hier muss dringend etwas getan werden, am besten, indem wir die die elektronische Antragstellung zulassen und vor allem, indem die gesetzlichen Anforderungen an den Inhalt der Anträge reduziert werden. Wir müssen das Bürokratiemonster bändigen”, so Mattner. (kb)

Foto: ZIA

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 4/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Tech-Aktien – Fondspolicen – Baufinanzierung – Frauen in der Finanzberatung

Ab dem 16. März im Handel.

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Versicherungen

Viele Bundesbürger befürchten Geldprobleme im Alter

Mehr als ein Drittel der Bundesbürger zwischen 40 und 55 Jahren geht von einer schlechten eigenen Finanzlage im Alter von 75 Jahren aus, wie aus einer Studie des Sinus-Institutes im Auftrag des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hervorgeht.

mehr ...

Immobilien

Wohnungsbau in Berlin zieht deutlich an

Der Wohnungsbau in Berlin kommt weiter in Schwung. Im vergangenen Jahr genehmigten die Behörden 25.063 neue Wohnungen, wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg am Montag mitteilte. Das ist die höchste Zahl seit 1997.

mehr ...

Investmentfonds

Brasilien bietet ausgezeichnete Reformdynamik

In den vergangenen Jahren war das Image von Brasilien bei Anlegern deutlich angekratzt. Allerdings hat sich in dem bevölkerungsreichsten Land viel bewegt, so dass die Situation neu bewertet werden muss. Gastkommentar von Maarten-Jan Bakkum, NN Investment Partners

mehr ...

Berater

Indexpolicen: Einstieg in die “Kapitalmarkt-Denke”?

Seit geraumer Zeit wird in der Assekuranz die Frage diskutiert, ob Kunden über den Zwischenschritt Indexpolicen eher bereit sind, den Schritt in die Welt der rein fondsgebundenen Lösungen zu wagen. Doch viele Versicherer sind skeptisch, ob dies der richtige Weg ist.

mehr ...

Sachwertanlagen

Die Sachwertbranche lebt noch

Zwei Veranstaltungen in der vergangenen Woche belegen eine Belebung der Sachwertbranche, ließen aber auch Fragen offen. Antworten gibt es vielleicht auf einem weiteren Event an diesem Mittwoch. Der Löwer-Kommentar

mehr ...
24.03.2017

Lacuna goes Canada

Recht

Elternunterhalt: Betreuungsleistung nicht einkommensmindernd

Im Rahmen einer Überprüfung der Leistungsfähigkeit für den Elternunterhalt ist die vom Unterhaltsschuldner an sein minderjähriges Kind geleistete Betreuung nicht zu monetarisieren und kann somit nicht einkommensmindernd geltend gemacht werden, so der BGH.

mehr ...