Anzeige
Anzeige
24. Juli 2015, 08:24
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Direktinvestments: Keine Angst vor neuem Recht

Das neue Kleinanlegerschutzgesetz erweitert die Prospektpflicht auf Investmentvehikel, die bisher weitgehend unreguliert waren. Auch Direktinvestments sind davon betroffen. Doch die Anbieter sind zuversichtlich, die neuen rechtlichen Vorgaben relativ problemlos umsetzen zu können.

Direktinvestments

Dirk Baldeweg: “Wir werden die neuen Anforderungen in jedem Fall berücksichtigen und in welcher Form auch immer erfüllen.“

Heiko Maas, der sozialdemokratische Justiz- und Verbraucherschutzminister, formulierte höchste Ansprüche, als der Bundestag im April das Kleinanlegerschutzgesetz verabschiedete:

“Mit dem Gesetz legen wir unseriösen Anbietern das Handwerk. Das schafft mehr Sicherheit für die Verbraucherinnen und Verbraucher und damit auch mehr Vertrauen im Finanzmarkt.”

Reaktion auf Prokon-Pleite

Das Gesetz, das insbesondere das Vermögensanlagengesetz (VermAnlG) erweitert und verschärft, gilt als Reaktion der Politik auf die Pleite des Windkraftunternehmens Prokon, von der im vergangenen Jahr insgesamt 75.000 Anleger betroffen waren.

Verbraucher sollen sich künftig vor dem Erwerb einer Vermögensanlage ein umfassendes Bild von dem angebotenen Produkt und den damit verbundenen Gefahren machen können. Anbieter müssen mehr, bessere und aktuellere Informationen in ihren Verkaufsprospekten veröffentlichen, deren Gültigkeit jetzt auf zwölf Monate befristet ist.

Die Prospektpflicht wurde auf Investmentvehikel erweitert, die bisher weitgehend unreguliert waren, zum Beispiel partiarische Darlehen, Nachrangdarlehen und Direktinvestments, die einen Anspruch auf regelmäßige Zinsen und einen fest vereinbarten Rückkaufpreis gewähren.

Beliebt bei Anlegern und Vermittlern

Direktinvestments erfreuen sich bereits seit einigen Jahren großer Beliebtheit bei Anlegern und Vermittlern. Investoren erwerben dabei direkt einen Sachwert, zum Beispiel einen Container oder Eisenbahnwaggon, und beteiligen sich nicht an einer Gesellschaft.

Seite zwei: Anbieter geben sich gelassen

Weiter lesen: 1 2 3

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Trumps Sieg in Rendite ummünzen - Themen, Produktangebote und Trends 2017 - Rentenreform - IDD

Ab dem 15. Dezember im Handel!

Cash. 12/2016

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Flaggschiff-Fonds – IDW S4-Standard – Crowdinvesting – Bankenwelt

Versicherungen

Auch Mylife reduziert die Überschussbeteiligung

Die Mylife Lebensversicherung bieten ihren Kunden 2017 eine laufende Verzinsung in Höhe von 2,8 Prozent, nach 3,35 Prozent im Vorjahr.

mehr ...

Immobilien

Mietrecht: Steuerliche Anerkennung setzt Mietzahlung voraus

Liegt bei der Vermietung an Verwandte kein steuerlich anzuerkennendes Mietverhältnis vor, können die Kosten für die Wohnung nicht steuermindernd als Werbungskosten berücksichtigt werden. Die Wüstenrot Bausparkasse berichtet über ein entsprechendes Urteil.

mehr ...

Investmentfonds

Bafin greift bei komplexen Finanzwetten für Privatanleger ein

Die deutsche Finanzaufsicht Bafin greift erneut auf dem Markt für komplexe Finanzwetten für Privatanleger ein. Zum Anlegerschutz plane sie, Vermarktung, Vertrieb und Verkauf von finanziellen Differenzgeschäften – sogenannten CFDs – zu beschränken, teilte die Bafin am Donnerstag mit.

mehr ...

Berater

HSH Nordbank nach neun Monaten mit höherem Gewinn

Die HSH Nordbank sieht sich mit einem gestiegenen Gewinn für den geplanten Verkaufsprozess gewappnet. Unter dem Strich habe das Institut in den ersten neun Monaten des Jahres einen Nettogewinn von 163 Millionen Euro erzielt, teilte die Bank am Freitag mit. Im gleichen Vorjahreszeitraum waren es 24 Millionen Euro.

mehr ...

Sachwertanlagen

Zweitmarkt: Anteil der Immobilienfonds zieht kräftig an

Der Anteil von Immobilienfonds am Zweitmarkthandel ist im November auf fast 75 Prozent gestiegen. Das Handelsvolumen von Schiffsbeteiligungen hingegen ist eingebrochen.

mehr ...

Recht

Immobilienerbe: Obacht bei der Erbschaftsteuer

Beim Erben von Wohnungseigentum entfällt die Erbschaftsteuer nur, wenn der Erbe die Wohnung selber nutzt. Anderenfalls muss die Steuer entrichtet werden – auch wenn die Immobilie unentgeltlich engen Familienmitgliedern überlassen wird.

mehr ...