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1. Juni 2015, 11:56
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JLL erwartet Renaissance der Immobilienfonds

Geschlossene Immobilienfonds bilanzieren noch immer positive Investment-Engagements auf Deutschlands gewerblichen Immobilienmärkten. Dies ist das Ergebnis einer Langfristanalyse des Immobiliendienstleisters Jones Lang Lasalle (JLL).

Shutterstock 91479536 in JLL erwartet Renaissance der Immobilienfonds

Über den gesamten Untersuchungszeitraum hinweg dominierten Büros das Transaktionsgeschehen.

Seit dem Boom-Jahr 2007 habe dieses Fondssegment für seine Anleger per Saldo mehr Immobilien gekauft als verkauft. Rückläufig seien die Netto-Investitionen allerdings seit 2013. Im Jahr 2014 seien sogar mehr Immobilien verkauft als gekauft worden.

Positive Nettobilanz

Über alle Immobiliensektoren hinweg wurden laut JLL seitens geschlossener Immobilienfonds seit 2007 Investitionen in einer Größenordnung von mehr als 19 Milliarden Euro getätigt, gegenüber Desinvestments von sechs Milliarden Euro. Im Vergleich ergibt sich somit eine Nettobilanz von mehr als 13 Milliarden Euro.

Der geografische Investitionsfokus lag in den letzten beiden Jahren nach Angaben von JLL eindeutig außerhalb der „Big 7“, per Saldo über den Zeitraum seit 2007 bilanziere der geografische Investitionsfokus aber eher ausgeglichen mit einem nur leichten Plus von Investments außerhalb der „Big 7“ (50,8 Prozent).

Büros bevorzugt

Über den gesamten Untersuchungszeitraum hinweg dominierten laut JLL Büros das Transaktionsgeschehen mit Zukäufen von 11,3 Milliarden Euro gegenüber 5,9 Milliarden Euro verkäuferseitig. Per Saldo bilanzieren die An- und Verkäufe geschlossener Immobilienfonds in Deutschland bei Büroimmobilien demnach im Gegenwert von 8,2 Milliarden Euro noch immer positiv, mit einer Negativbilanz lediglich in den Jahren 2013 (-162,7 Millionen Euro) und 2014 (-167,1 Millionen Euro).

“Als Investmentprodukt, nicht zuletzt für Privatanleger, die sich auch aufgrund der Investmentproduktknappheit immer mehr unternehmerischen Beteiligungsmodellen zuwenden, haben geschlossene Immobilienfonds trotz der aktuellen Flaute eine Zukunft. Und das nicht nur in Deutschland. Die Renaissance ist nur eine Frage der Zeit und der Investmentgelegenheiten. Und die werden kommen”, erwartet Timo Tschammler, Member of the Management Board Germany bei JLL. (kb)

Foto: Shutterstock

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