Anzeige
13. Januar 2015, 13:58
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Zweitmarkt: Sonstige Fonds auf Jahressicht erstmals vor Schiffen

Die Fondsbörse Deutschland hat im Jahr 2014 zusammen mit der von ihr im Oktober übernommenen Deutschen Zweitmarkt AG ein Handelsvolumen von 212 Millionen Euro erzielt. Das größte Fondssegment waren Immobilienfonds mit einem Anteil von 65 Prozent.

DSC3869 Alex Gadeberg in Zweitmarkt: Sonstige Fonds auf Jahressicht erstmals vor Schiffen

Alex Gadeberg, Vorstand der Fondsbörse Deutschland Beteiligungsmakler AG

163 Millionen Euro entfielen auf das Handelsvolumen der Fondsbörse Deutschland (Vorjahr: 187 Millionen Euro). Insgesamt setzte diese 4.476 Transaktionen um. Nur im durch Sondereffekte dominierten Rekordjahr 2013 wurde dieser Wert bisher mit 5.016 Transaktionen übertroffen.

Private Investoren dominieren

78,6 Prozent der Käufer an der Fondsbörse Deutschland waren private Investoren. Auf der Verkäuferseite waren es sogar 95,2 Prozent. Das durchschnittliche Transaktionsvolumen privater Investoren lag mit 31.215 Euro bei Käufen und 33.560 Euro bei Verkäufen etwas niedriger als bei institutionellen Investoren (Käufe: 55.149 Euro; Verkäufe: 91.121 Euro).

Mit 65 Prozent des Handelsvolumens machten Immobilienfonds das mit Abstand größte Segment aus. Darüber hinaus wurden in diesem Segment auch die höchsten Kurse verzeichnet: Der Durchschnittskurs lag bei 58,5 Prozent (Vorjahr: 51,8 Prozent).

Weiterer Rückgang bei Schiffen

Das Handelsvolumen im Bereich der Schiffsfonds war mit 24,6 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr (38,3 Millionen Euro) weiter rückläufig und macht noch 15,1 Prozent des bei der Fondsbörse gehandelten Volumens aus. Auch die mit Anteilen von Schiffsfonds im Mittel erzielten Kurse lagen mit 23,5 Prozent unter denen des Vorjahres (32,8 Prozent).

Die sonstigen Fondsklassen machten mit 32,8 Millionen Euro bzw. 20,1 Prozent erstmals einen größeren Anteil am Handelsvolumen als die Schiffsbeteiligungen aus. Auch hier zeigten sich die Kurse mit durchschnittlich 43,2 Prozent leicht rückläufig (Vorjahr: 54,2 Prozent). Wesentlichen Einfluss darauf hatten nach Angaben der Fondsbörse einzelne Großtransaktionen mit besonders niedrigen Kursen. (kb)

Foto: Fondsbörse Deutschland

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 4/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Tech-Aktien – Fondspolicen – Baufinanzierung – Frauen in der Finanzberatung

Ab dem 16. März im Handel.

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Versicherungen

Münchener Verein baut Eigenkapitalbasis aus

Die Münchener Verein Versicherungsgruppe konnte im Geschäftsjahr 2016 ein Ergebnis nach Steuern in Höhe von 99,6 Millionen Euro erzielen. Das entspricht einer Steigerung von 5,1 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr.

mehr ...

Immobilien

Die Top Sechs der teuersten und günstigsten Studentenstädte

Nicht alle Studenten leben gerne in WGs, in einigen Hochschulstädten ist das Leben ohne Mitbewohner aber besonders teuer. Immowelt hat untersucht, wo Studenten am teuersten wohnen und in welchen Städten die Mieten besonders niedrig sind.

mehr ...

Investmentfonds

Banken leihen sich von EZB 233,5 Milliarden Euro

Die europäischen Kreditinstitute haben vorerst die letzte Gelegenheit sehr stark genutzt, um sich zum Nullzins Kredite von der EZB zu besorgen. Auch in der Eurozone verdichten sich mittlerweile die Anzeichen für einen strafferen Notenbankkurs.

mehr ...

Berater

Sparkassen im Norden forcieren Online-Banking

Trotz wachsender Belastungen durch die Niedrigzinsen haben die Sparkassen in Schleswig-Holstein 2016 ihren Jahresüberschuss nach Steuern auf 143,2 Millionen Euro steigern können. Das teilt der Sparkassen- und Giroverband für Schleswig-Holstein mit. Um sinkenden Erträgen entgegenzuwirken, wollen die Sparkassen ihr digitales Angebots ausbauen.

mehr ...

Sachwertanlagen

US-Justiz ermittelt gegen Hapag-Lloyd und Møller-Maersk

Sprechen die großen Reedereien im Hinterzimmer ihre Preise ab? US-Behörden haben eine Untersuchung gegen die Branche eingeleitet. Stellung nehmen soll auch der deutsche Container-Riese Hapag Lloyd.

mehr ...

Recht

LV-Vertrag: Bei Änderung Steuerlast wie bei Neuabschluss

Wird ein Lebensversicherungsvertrag (LV-Vertrag) vor Ablauf der Vertragslaufzeit geändert, ohne dass die Modifikation von vornherein vertraglich vereinbart worden ist, liegt hinsichtlich der Änderungen aus ertragsteuerlicher Perspektive ein neuer Vertrag vor. Dies entschied der Bundesfinanzhof.

mehr ...