Anzeige
4. Januar 2016, 10:54
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Nimmt der AIF-Vertrieb 2016 endlich Fahrt auf?

Eine Studie von Wealth Cap belegt gestiegene Aktivitäten von Vertrieben bei Immobilien-AIF. Das lässt für 2016 hoffen. Der Löwer-Kommentar

Stefan-Loewer1 in Nimmt der AIF-Vertrieb 2016 endlich Fahrt auf?

“Der Druck auf die AIF-Skeptiker, ihre Ablehnung zu überdenken, wird mit jedem Wettbewerber größer, der wieder in die Branche einsteigt und dort gute Geschäfte macht.”

Der Anteil der Vertriebe, die im vergangenen Jahr Immobiliensachwerte vermittelt haben, ist von 77,9 auf 91,1 Prozent gestiegen. Das ergab eine Befragung von Banken, Vermögensverwaltern und freien Vertrieben, deren Ergebnisse das Emissionshaus Wealth Cap am Tag vor Weihnachten veröffentlicht hat.

Bemerkenswert ist dabei weniger der hohe Prozentsatz – vermutlich haben sich hauptsächlich Häuser mit Geschäftsverbindungen zu Wealth Cap, einem führenden Anbieter der Branche, an der Umfrage beteiligt. Vielmehr lässt die deutliche Steigerung aufhorchen.

Geschäftsvolumen gestiegen

Schließlich gilt die Zurückhaltung des Vertriebs als ein wesentlicher Grund dafür, dass die Branche der alternativen Investmentfonds (AIF) auch 2015 nicht recht vorangekommen ist und allerorten ist zu hören, dass die Ablehnung trotz einiger Fortschritte insgesamt nur schwer und allenfalls nach zäher Überzeugungsarbeit zu überwinden ist.

Da ist die spürbare Zunahme der Aktivität eine gute Nachricht. Sie drückt sich nicht nur durch den höheren Anteil der aktiven Vertriebe aus. Auch das Geschäftsvolumen der einzelnen Häuser ist gestiegen.

So hat sich der Anteil der Umfrageteilnehmer mit einem Platzierungsvolumen im oberen Bereich deutlich erhöht: Insgesamt fast 30 Prozent der Häuser setzen nach eigenen Angaben jährlich zwischen fünf und 20 bzw. zwischen 20 und 50 Millionen Euro Eigenkapital im Bereich geschlossener deutscher Immobilienfonds (Publikums-AIF) ab – eine glatte Verdoppelung gegenüber dem Vorjahr.

Seite zwei: Höhere Bedeutung von Immobilien-AIF erwartet

Weiter lesen: 1 2 3

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Rendite+ 3/2016 "Immobilien"

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Deutschlands beste Wohnimmobilien-Standorte - Marktreport Anlageimmobilien - Aktuelle Baufinanzierungstrends - Mietrecht etc.


Ab dem 1. September im Handel.

Cash. 9/2016

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Brexit - China - Digitalisierung - Offene Immobilienfonds - Berlin - Hitliste Maklerpools

Ab dem 11. August im Handel.

Versicherungen

“Beeindruckend, wie schnell die Start-ups den Input aufnehmen”

Das Insurtech-Accelerator-Programm “Werk1” in München soll innovative Ideen für die Versicherungsbranche entwickeln, die in ein tragfähiges Geschäftsmodell münden – so der Wunsch der zehn Versicherungsunternehmen, die das Programm unterstützen. Cash. hat mit Martin Gräfer, Vorstand der Versicherungsgruppe die Bayerische, über die Ziele und die Fortschritte gesprochen.

mehr ...

Immobilien

Studentenwohnungen als Crowdinvestment

In Oestrich-Winkel, im Herzen des Rheingaus bei Wiesbaden, kann deutschlandweit über Crowdinvesting in ein Studentenwohnheim investiert werden.

mehr ...

Investmentfonds

Schroders startet mit Two Sigma Bigdata-Fonds

Schrorders hat am gestern zusammen mit der Investmentgesellschaft Two Sigma Advisers aus New York eine neue Bigdata-Strategie platziert. Die US-Amerikaner fungieren hierbei als externer Manager für den Fonds.

mehr ...

Berater

Mehrheit der Deutschen gegen Abschaffung von Bargeld

Die Mehrheit der Deutschen ist gegen die Abschaffung von Bargeld. 44 Prozent der Befragten würden bei einer Volksabstimmung gegen ein Ende von Schein und Münze stimmen.

mehr ...

Sachwertanlagen

Bremer Landesbank will Schiffsfinanzierungsportfolio verringern

Die in Schieflage geratene Bremer Landesbank (BLB) will ihr Portfolio für Schiffsfinanzierungen bis 2020 um 2,5 Milliarden auf vier Milliarden Euro reduzieren. Das kündigte der Leiter für Schiffsfinanzierungen bei der BLB, Ulrich Kropp, am Mittwoch an.

mehr ...

Recht

Rechtsfragen zur Digitalisierung, Teil 4: “Technische Kreativität erforderlich”

Bei einer Online-Vertriebsplattform ist es nur schwer nachvollziehbar, ob ein Anleger die Texte aufmerksam liest und versteht. Es ist ungewiss, wie die Rechtsprechung die vermeintlichen Ansprüche eines nichtlesenden Anlegers bewerten wird. Gastbeitrag von Dr. Gunter Reiff, RP Asset Finance Treuhand

mehr ...