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10. März 2005, 00:00
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AMB Generali: Ausbau der Stammorga

?Die AMB Generali-Gruppe setzt ohne jede Einschränkung auf die Stammorganisationen in ihren Unternehmen. Ich gehe sogar davon aus, dass wir sie gerade mit Blick auf die EU-Vermittlerrichtlinie noch ausbauen und dabei die Qualifizierung weiter erhöhen?, sagte Dr. Walter Thießen, Vorstandsvorsitzender der AMB Generali, Aachen, gegenüber cash-online.

Dies bedeute allerdings nicht, dass sich der Anteil der Makler und Mehrfachagenten am Konzerngeschäft verringern werde. Im Bereich Leben beträgt der Anteil der Stammorga am Neugeschäft konzernweit knapp 30 Prozent, der der Makler und Mehrfachagenten 11,6 Prozent. Über die Deutsche Vermögensberatung AG in Frankfurt werden gut 42 Prozent des Neugeschäftes (Beitragsvolumen 3,3 Milliarden Euro) hereingeholt.

Der AMB Generali-Konzern hat im vergangenen Jahr im Neugeschäft Leben nach eigener Aussage ein Rekordergebnis in seiner Unternehmensgeschichte erzielt. Insgesamt stieg der eingelöste Neuzugang in laufenden Beiträgen um 41,7 Prozent auf 1,37 Milliarden Euro (Vorjahr 967 Millionen Euro).

Entsprechend ist das Geschäftsjahr, wie Thießen auf der Bilanzpressekonferenz auf Schloss Bensberg betonte, ?exzellent verlaufen. Die vorgeschlagene Dividendenerhöhung von 1,35 auf 1,75 Euro je Aktie ist ein klares Signal unserer Leistungsstärke, die wir aus eigener Kraft wieder gewonnen haben.? So erzielte der Konzern im Geschäftsjahr 2004 mit einem Gewinn von 218 Millionen Euro (2003: 2,37 Millionen Euro, 2002: 235 Millionen Euro Verlust) ein deutlich besseres Ergebnis als erwartet.

Thießen bezeichnet die Altersvorsorge als einen stabilen Wachstumsmarkt. So hatte etwa das Geschäft mit der betrieblichen Altersvorsorge im vergangenen Jahr einen Neuzugang von 56 Prozent verbuchen können. Dabei bietet die AMB Generali-Gruppe alle fünf Durchführungswege an und fokussiert sich auf kleine und mittlere Unternehmen, die, so Thießen, noch unterrepräsentiert sind.

Für 2005 erwartet der Vorstand bei einem insgesamt überdurchschnittlichen Beitragswachstum und weiteren Marktanteilsgewinnen in der Lebens- und Krankenversicherung einen Anstieg des Konzernergebnisses auf mindestens 300 Millionen Euro. Für das darauf folgende Jahr 2006 wird mit einem weiteren Gewinnanstieg auf mindestens 320 Millionen Euro gerechnet.

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