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10. November 2005, 00:00
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bAV: Arbeitnehmer schlecht informiert

73 Prozent aller 18- bis 30-jährigen Arbeitnehmer klagen über mangelnde oder nicht ausreichende Informationen zur betrieblichen Altersversorgung (bAV) und nahezu 30 Prozent der Beschäftigten zwischen 18 und 55 Jahren können nicht erklären, was sich hinter dem Begriff ?betriebliche Altersvorsorgung? verbirgt. Dies sind zwei Ergebnisse des aktuellen ?bAV-Reports 2005? des Kölner Marktforschungs-instituts psychonomics.

Gleichwohl bieten zwischenzeitlich vier von fünf Unternehmen in Deutschland ihren Mitarbeitern Leistungen zur bAV an. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies eine Steigerung von sechs Prozentpunkten. In großen und mittleren Betrieben ist die bAV-Abdeckung inzwischen nahezu vollständig. Kleiner Unternehmen mit bis zu 50 Mitarbeitern haben zwischen-zeitlich aufgeholt. Dennoch bieten erst zwei Drittel eine bAV-Lösung an. Die dominierenden Durchführungswege: Direktversicherung (81 Prozent) und Pensionskasse (74 Prozent).

Durchschnittlich besitzen mittlerweile 17 Prozent der Mitarbeiter in den Betrieben einen bAV-Vertrag. Ein Plus von vier Prozentpunkten gegenüber 2004. Auch das Interesse am Abschluss einer bAV ist leicht von acht auf zehn Prozent gestiegen.

Bemerkenswert: Obwohl zwischenzeitlich allseits bekannt ist, dass die gesetzliche Rente zur Sicherung des Lebensstandards im Alter nicht mehr ausreicht, ist die generelle Bereitschaft zur Altersvorsorge gegenüber dem Vorjahr von 27 auf 17 Prozent gesunken.

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