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18. Februar 2005, 00:00
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Delta Lloyd: Reform wirkt

Die Neuregelung des Altersvorsorgesystems scheint Wirkung zu zeigen. Rund die Hälfte der Bundesbürger unter 55 Jahre will sich nun intensiv mit der privaten Altersvorsorge beschäftigen. Ein Viertel der Deutschen sieht dagegen keinen Anlass, die eigene Altersvorsorge zu überprüfen. Jedoch: Ein weiteres Viertel hat von der Reform des Altersvorsorgesystems gar nichts mitbekommen. Dies ergab eine repräsentative Befragung von 1.000 Bundesbürgern durch den Delta Lloyd, Wiesbaden, und TNS Infratest, München.

Besonders die Altersgruppe der 30- bis 39-Jährigen (54 Prozent) sowie der 40- bis 49-Jährigen (56 Prozent) sind aufgerüttelt. In diesen Altersklassen ist die Bereitschaft sich mit der Absicherung des Ruhestandes auseinandersetzen, am höchsten. Bei den unter 20-Jährigen und den 50- bis 55-Jährigen ist das Interesse an der Thematik am geringsten.

?Dort herrscht offenbar die Einstellung vor, die eigene Altersvorsorge sei noch zu weit entfernt oder bereits gesichert?, sagt Mathias Oldehaver, Leiter Öffentlichkeitsarbeit Delta Lloyd. Bei den Berufsgruppen besteht das geringste Interesse an der eigenen Altersversorgung bei Selbstständigen (29,4 Prozent), Arbeitslosen (36 Prozent) sowie Schülern und Studenten (37,2 Prozent). Während sich Selbstständige in der Regel als gut abgesichert betrachten, fehlt Arbeitslosen, Studenten und Schülern in der Regel das Geld für eine umfassende Vorsorge.

Besonders großes Interesse am Thema Altersvorsorge hegen die Befragten mit einem monatlichen Haushaltsnettoeinkommen zwischen 2000 und 2999 Euro (65,1 Prozent) während Geringverdiener mit weniger als 750 Euro Netto das geringste Interesse zeigen (31,1 Prozent).

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