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23. Juni 2005, 00:00
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Deutsche verstehen AEG nicht

Gut ein halbes Jahr nach Inkrafttreten des Alterseinkünfte-gesetzes (AEG) haben 98 Prozent der Deutschen die gesetzlichen Änderungen immer noch nicht verstanden. Dies ist ein Ergebnis der aktuellen Frühjahrs-/Sommerstudie 2005 der Kasseler Finanzberatungsgesellschaft Plansecur.

?95 Prozent der Betroffenen unterschätzen ihre persönliche Versorgungslücke, die sie mit Eintritt ins Rentenalters umso härter treffen wird?, sagt Plansecur-Geschäftsführer Johannes Sczepan. ?Den meisten Verbrauchern ist nicht klar, dass sie mit der gesetzlichen Rente ihren finanziellen Status quo im letzten Lebensabschnitt nicht halten können”, bringt er die Studienergebnisse auf den Punkt.

Im Rahmen einer Studie waren 260 Finanzberater nach ihren Erkenntnissen aus der Beratungspraxis über das Spar- und Anlageverhalten der Verbraucher und nach ihren Empfehlungen für die private Vermögensbildung befragt worden.

Mit dem AEG regelt der Gesetzgeber seit 1. Januar diesen Jahres die steuerliche Behandlung der gesetzlichen Renten völlig neu. So wird der Besteuerungsanteil von 2005 an für jeden neu hinzukommenden Rentnerjahrgang erhöht. Im Gegenzug erfolgt seit Beginn dieses Jahres die schrittweise Freistellung der Aufwendungen von der Besteuerung. Diese fundamentale Änderung betrifft praktisch jeden, der in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlt und im Alter auf Rente hofft.

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