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2. März 2006, 00:00
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Delta Lloyd legt leicht zu

Der Finanzdienstleister Delta Lloyd Deutschland AG, Wiesbaden, hat 2005 seine Marktanteile in seinen Kern-geschäftsfeldern leicht ausbauen können. Die gebuchten Beiträge im Bereich Leben, zu dem unter anderem die Berlinische Lebensversicherung und die Hamburger Lebensversicherung gehören, stiegen gegenüber dem Vorjahr um sechs Prozent auf 705,2 Millionen Euro (2004: 665,4 Millionen Euro). Positiv entwickelte sich das gesamte Neugeschäft, also die laufenden Neubeiträge plus Einmalbeiträge.

Während dies in der Branche insgesamt nach dem Wegfall des Steuerprivilegs um 22 Prozent rückläufig war, vermeldet Delta Lloyd einen Zuwachs von sieben Prozent auf 331,4 Millionen Euro (2004: 309,3 Millionen Euro). Damit konnte das Unternehmen seinen Marktanteil im gesamten Neugeschäft auf 2,34 Prozent (2004: 1,64 Prozent) steigern.

Bei den laufenden Beiträgen büßte der Wiesbadener Finanzdienstleister – im Gegensatz zur Branche, die einen Rückgang von rund 50 Prozent hinnehmen musste – nur 18 Prozent ein. Die Beiträge sackten von 55,9 auf 45,7 Millionen Euro ab. Die Einmalbeiträge der gesamten Lebens-versicherungssparte von Delta Lloyd stiegen um 13 Prozent auf 284,7 Millionen Euro (2004: 253,4 Millionen Euro).

Positiv entwickelte sich auch die Qualität des Neugeschäfts. Die Nichteinlösungsquote konnte deutlich gesenkt werden und liegt nun nur noch bei 4,6 Prozent im Vergleich zu zehn Prozent im Vorjahr. Die Stornoquote beziffert Delta Lloyd auf 6,7 Prozent.

Erklärtes Ziel für die kommenden Jahre sei die Stärkung der Marke Delta Lloyd und der weitere Ausbau der Marktposition des Unternehmens auf dem deutschen Markt, sagte Frans van de Veer, Vorsitzender des Vorstands der Delta Lloyd Deutschland AG. Dazu setze das Unternehmen auf organisches Wachstum. Allerdings seinen auch Zukäufe denkbar, so van der Veer.

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