Anzeige
Anzeige
13. Juli 2006, 00:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Deutsche erwarten neues Rentensystem

90 Prozent der Bürger aller Altersstufen gehen davon aus, dass es in 30 Jahren ein völlig neues Rentensystem geben wird, so das zentrale Ergebnis einer Umfrage von dimap im Auftrag des Münchener Lebensversicherers Swiss Life.
Über zwei Drittel der 1.000 Befragten, darunter 62 Prozent der Rentner, empfinden das bislang geltende Prinzip der Rentenfinanzierung als ungerecht und sprechen sich für die eigene Vorsorge jeder Generation aus. Lediglich 24 Prozent der wahlberechtigten Bürger plädieren dafür, dass die Jüngeren für die Älteren mitbezahlen.
Auf mehrheitliche Ablehnung (64 Prozent) stößt die beschlossene Rente mit 67 Jahren. Doch knapp jeder Fünfte hält die Erhöhung des Renteneintrittsalters allein für nicht ausreichend und fordert weitergehende Reformen. Jeder Zweite geht davon aus, dass der Eintritt in den Ruhestand Einschnitte mit sich bringen wird. 32 Prozent der Befragten äußern sogar die Befürchtung, dass es zu einer erheblichen Reduzierung des Lebensstandards kommen wird. Für etwa 15 Prozent kommt eine zusätzliche private Vorsorge nicht in Frage, da der finanzielle Spielraum fehle. Sorgenfreier dagegen scheint das Leben der heutigen Rentner: Vier von fünf unter ihnen erklären, dass sie sich über ihr Dasein als Ruheständler freuen.

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Absolute-Return – Insurtechs – Robo Advisors – Denkmalimmobilien


Ab dem 26. Januar im Handel.

Cash. 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Trumps Sieg in Rendite ummünzen - Themen, Produktangebote und Trends 2017 - Rentenreform

Versicherungen

Bundestag beschließt Freigabe von Cannabis auf Rezept

Der Bundestag hat einstimmig die Freigabe von Cannabis als Medizin auf Rezept beschlossen. Ärzte können schwerkranken Patienten künftig Cannabis verschreiben, wenn diese etwa unter chronischen Schmerzen und Übelkeit infolge von Krebstherapien leiden. Die Krankenkassen müssen die Therapie dann bezahlen.

mehr ...

Immobilien

Patrizia kauft sechs Hotels für Immobilienfonds

Die Patrizia Immobilien AG hat sechs im Bau befindliche Hotelimmobilien in zentralen deutschen Großstadtlagen erworben. Die Hotels mit insgesamt rund 600 Zimmern entstehen aktuell in Berlin, Dortmund, Heidelberg, Krefeld, Stuttgart und Wuppertal und sind langfristig für 20 Jahre an erfahrende Hotelbetreiber vermietet.

mehr ...

Investmentfonds

Zahl der Unternehmenspleiten fällt deutlich

Die Pleitewelle des vergangenen Jahrzehnts ist abgeebbt. Dank der stabilen Binnenkonjunktur und günstiger Finanzierungen müssen deutlich weniger Unternehmen in die Insolvenz. Bei den Verbrauchern gibt es dagegen einen hartnäckigen Pleitensockel.

mehr ...

Berater

IDD: AfW kritisiert Regierungsentwurf

Der Gesetzesentwurf zur Umsetzung der europäischen Vertriebsrichtlinie (IDD) in deutsches Recht hat gestern das Bundeskabinett passiert. Nach Ansicht des AfW – Bundesverband Finanzdienstleistung e.V. hat es die Regierung versäumt, wichtige Änderungen vorzunehmen.

mehr ...

Sachwertanlagen

Doric zieht positive Bilanz für 2016

Quadoro Doric hat mit der kernsanierten Büroimmobilie Trappenburch in Utrecht eine weitere Immobilie für den offenen Spezial-AIF Vescore Sustainable Real Estate Europe übernommen und damit das Jahr 2016 erfolgreich abgeschlossen.

mehr ...

Recht

Verfassungsklage wegen Überleitung von DDR-Renten erfolglos

Eine Verfassungsbeschwerde gegen angebliche Ungerechtigkeiten bei der Übertragung von DDR-Renten im Zuge der Wiedervereinigung ist gescheitert. Das Bundesverfassungsgericht nahm die Klage eines Betroffenen schon aus formalen Gründen nicht zur Entscheidung an, wie am Mittwoch in Karlsruhe mitgeteilt wurde (Az. 1 BvR 713/13).

mehr ...