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25. Juli 2006, 00:00
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Ergo zieht es in die Türkei

Die Ergo Versicherungsgruppe AG geht auf den türkischen Versicherungsmarkt. Dazu hat die Düsseldorfer Gesellschaft 75 Prozent der türkischen Isviçre-Gruppe übernommen. Nach Unternehmensangaben hat Ergo mit dem Eigner der türkischen Assekuranzgesellschaft, der Familie Balci, einen Kooperationsvertrag und den Mehrheitserwerb an der bisher als Familienunternehmen geführten Gruppe unterzeichnet. Die Familie Balci bleibt mit 25 Prozent beteiligt. Isviçre ist im Schaden-/Unfall-, Lebens- und Krankenversicherungsgeschäft aktiv und nimmt im Segment Schaden- und Unfall-versicherungsmarkt den fünften Rang ein.

Sie vertreibt überwiegend Policen an Privatkunden mit einem Schwerpunkt in der Kfz-Versicherung. Darüber hinaus werden auch Lebens- und Krankenversicherungen angeboten. 2005 erzielte Isviçre ein gesamtes Prämienvolumen von rund 290 Millionen Euro, davon rund 85 Prozent in der Schaden- und Unfallversicherung und 15 Prozent in der Lebens- und Krankenversicherung. Der Vertrieb erfolg flächendeckendend über selbstständige Ausschließlichkeitsvermittler.

Für die Ergo, die sich im Ausland vor allem in den Wachstumsmärkten Süd- und Osteuropas engagiert, bietet der türkische Markt mit einer Bevölkerung von 73 Millionen Menschen und einer steigenden Versicherungsnachfrage an der Nahtstelle zu Europa nach eigener Einschätzung ein attraktives und nachhaltiges Wachstumspotenzial. 2005 wuchs der türkische Versicherungsmarkt um 18 Prozent. Klaus Allerdissen, derzeit Vorstand der Ergo International AG, wird in die Leitung der Isviçre-Gruppe wechseln und die Verantwortung für das türkische Geschäft übernehmen. Die heutige Eigentümerfamilie Balci bleibt im operativen Management. Der Verkauf wird voraussichtlich im vierten Quartal 2006 rechtsgültig, sobald die erforderlichen Genehmigungen der zuständigen Behörden vorliegen.

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