Anzeige
8. November 2006, 00:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

febs: Erweiterter Hinterbliebenenbegriff in der bAV

Mit dem Steueränderungsgesetz 2006 hat der Gesetzgeber die Bezugsdauer für das Kindergeld auf 25 Jahre reduziert. Das gilt ab 2007 auch für die steuerliche Anerkennung von Waisenrenten in der betrieblichen Altersversorgung. ?Alle Arbeitgeber die im Rahmen ihrer bAV auch Waisenrenten zusagen, müssen ihre Versorgungswerke schon wieder ändern?, erklärt Andreas Buttler, Geschäftsführer des bAV-Beratungshauses.

?Erfreulicherweise gewährt die Finanzverwaltung wenigstens eine kleine Erleichterung?, so Buttler. ?Bei bestehenden Versorgungswerken kann es beim Alter 27 Jahre bleiben. Nur ab 2007 neu erteilte Zusagen müssen die Grenze von 25 Jahren auf jeden Fall einhalten.? Andernfalls drohe die Verweigerung der steuerlichen Förderung.

Darüber hinaus hat die Finanzverwaltung den Kreis der Bezugsberechtigten einer Hinterbliebenenversorgung. Zukünftig dürfen auch Stiefkinder, Pflegekinder oder bei den Großeltern lebende Enkel in den Genuss von Waisenrenten kommen. febs empfiehlt allen Arbeitgebern dringend eine Prüfung ihrer Versorgungszusagen im Hinblick auf die neue Rechtslage. Schließlich müssten bei der Umsetzung neben den steuerlichen auch die arbeitsrechtlichen und verwaltungstechnischen Aspekte berücksichtigt werden.

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Absolute-Return – Insurtechs – Robo Advisors – Denkmalimmobilien


Ab dem 26. Januar im Handel.

Cash. 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Trumps Sieg in Rendite ummünzen - Themen, Produktangebote und Trends 2017 - Rentenreform

Versicherungen

Gerüchteküche um Generali brodelt

Um den italienischen Versicherer Generali ranken sich neue Übernahmegerüchte. Die italienische Tageszeitung “La Repubblica” berichtete am Dienstag, die Bank Intesa Sanpaolo erwäge ein Übernahmeangebot für Generali. Die Aktien des Versicherers trieb das in die Höhe.

mehr ...

Immobilien

Immobilienfinanzierung wird digitaler

Die Digitalisierung nimmt in der Immobilienfinanzierung einen immer höheren Stellenwert ein. Der Gesamtmarkt für Immobilienfinanzierungen ist im Jahr 2016 unter dem Vorjahr geblieben. Nach eigenen Angaben konnte der Marktplatz Europace dennoch wachsen.

mehr ...

Investmentfonds

Danske-Invest sieht Osteuropa-Aktien positiv

Im Jahr 2016 entwickelten sich die osteuropäischen Aktienmärkte keinesfalls einheitlich. Insgesamt ist die Bewertung immer noch noch attraktiv.

mehr ...

Berater

Knip, Clark & Co.: Neue Bedrohung für die Maklerbestände

Das Geschäftsmodell von Insurtechs ist faktisch tot. Das ist ein gut gehütetes, aber dem Grunde nach trotzdem offenes Geheimnis. Weniger bekannt ist die Tatsache, dass die App-Anbieter dies erkannt und ihre Strategie modifiziert haben. Deren Sprengkraft ist noch bedrohlicher.

Die Pradetto-Kolumne

mehr ...

Sachwertanlagen

ZBI baut Geschäftsfeld Projektentwicklung aus

Die ZBI Zentral Boden Immobilien Gruppe hat 2016 im Geschäftsfeld Projektentwicklung/Bauträger etwa 460 Wohneinheiten für insgesamt rund 90 Millionen Euro verkauft (Vorjahr 80 Millionen Euro) und die Projektpipeline um ein Drittel ausgebaut.

mehr ...

Recht

Berufshaftpflichtschutz verloren: Architekt versus Anwalt

Aufgrund einer Pflichtverletzung aus dem Anwaltsvertrag verlor ein Architekt in einem Haftpflichtverfahren seinen Versicherungsschutz. Daraufhin klagte er gegen seinen Anwalt auf Zahlung von Schadensersatz. Doch kam ihm die Verjährung in die Quere.

mehr ...