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13. Januar 2006, 00:00
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Onlineversicherer überzeugen nicht

Die klassischen Versicherungsgesellschaften schlagen in puncto Onlineservice die Direktversicherer. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie des Kölner Marktforschungs-instituts psychonomics. Dabei wurden die Online-Auftritte von 20 Assekuranzen und Online-Finanzdienstleistern getestet. Unter den ersten Fünf befinden sich mit der Gothaer Versicherung, der R+V-Versicherung und der Allianz drei Versicherungsgesellschaften mit angestelltem Außendienst und unabhängigen Vertrieb.

Lediglich zwei Direktversicherungen ? die Asstel sowie die cosmos direkt ? konnten sich auf den vorderen Rängen platzieren. Testsieger wurde laut psychonomics die Gothaer Versicherung. Die Testteilnehmer lobten vor allem die übersichtliche Aufteilung der Webseite und den Direkteinstieg zu den Produkten per alphabetisch sortierter Drop-Down-Liste auf der Seite. Optische überzeugte die Website der Allianz. Der Direktversicherer Asstel erhielt bei der interaktiven Beitragsberechnung die beste Note, während die cosmos direkt den besten Gesamteindruck hinterließ.

Verlierer des Rankings sind die Auftritte der Hamburg/Mannheimer sowie des Finanzdienstleister financescout 24. ?Viele fanden auf diesen Internetseiten einfach nicht die gesuchten Produktinfos oder Online-Rechner?, erläutert Holger Geißler, Senior Manager bei psychonomics, die Gründe für das schlechte Abschneiden bei der Studie. Insbesondere eine verwirrende Aufteilung, unübersichtliche Navigation sowie Fehler beim Laden der Website führten zu schlechten Bewertungen. Bei den Verlierern hätte ein Drittel der Tester das Surfen abgebrochen, als es etwa darum ging, sich zum Thema ?Private Rente? zu informieren, so Geißler.

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