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6. November 2006, 00:00
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Riester-Rente: Deutsche ohne Durchblick

Die Deutschen sind ratlos, wenn es um die Riester-Rente geht. Knapp die Hälfte der Bundesbürger weiß nicht, wo sie eine Riester-Rente kaufen kann, ermittelt eine von Forsa durchgeführte, repräsentative Gothaer-Studie. 20 Prozent sind überzeugt, dass die Bundesagentur für Arbeit Riester geförderte Rentenprodukte vergibt. Weitere sechs Prozent vermuten sogar den Bundestag als Anlaufstelle. Zudem konnte knapp ein Viertel der Befragten überhaupt nicht sagen, wo man eine Riester-Rente bekommt. Immerhin die Hälfte der Befragten wusste, wo sie die staatlich geförderte private Altersvorsorge erhalten kann. Bemerkenswert: 14 Prozent halten den Rentenreform-Vater für ein Computerprogramm zur Rentenberechnung.

Die Deutschen reagieren drastisch auf die Wissensdefizite. Die Mehrheit ist sauer auf die Politik und gibt ihr die Schuld an den Verständnisproblemen (34 Prozent). Weitere Gruppen reagieren mit Desinteresse (25 Prozent), würden am liebsten auswandern (15 Prozent) oder aus der staatlichen Altersvorsorge aussteigen (13 Prozent). Nur ein knappes Drittel ist motiviert, sich zukünftig besser zu informieren. Bei den bis 29-Jährigen sieht immerhin die Hälfte ein, dass mehr Informationen eingeholt werden müssen.

?Die weit verbreitete Resignation dürfen Politik und Wirtschaft nicht ignorieren. Wir müssen gemeinsam und gezielt noch besser über konkrete Vorsorgemöglichkeiten aufklären?, kommentiert Dr. Helmut Hofmeier, Vorstandsvorsitzender der Gothaer Lebensversicherung AG, Köln, die Situation ?Wenn wir diese Wissenslücken heute nicht schließen, werden heutige und erst recht kommende Generationen erhebliche Probleme mit ihrer Altersvorsorge bekommen.?

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