Anzeige
15. März 2006, 00:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

WürttLeben profitiert von Übernahme

Durch die Übernahme der Karlsruher Versicherungsgruppe im Oktober 2005 sind die Württembergische Lebensversicherung AG (WürttLeben) und die Württembergische Versicherung AG nach gebuchten Bruttobeiträgen unter die ersten zehn Unternehmen der deutschen Versicherungswirtschaft vorgerückt. Nach Aussage von Dr. Wolfgang Oehler, Vorstandsvorsitzender der WürttLeben verdoppelte sich durch die Fusion das Beitragsvolumen. Darüber hinaus konnte der Konzern rund 1.000 neue Außendienstpartner hinzugewinnen. Der Vertriebswegemix ergänze sich ideal, sagte Oehler. Während die Württembergische bei der Ausschließlichkeit deutlich stärker sei, bringe die Karlsruhe größere Vertriebskraft im Banken- und Maklerkanal.

Infolge des starken Neugeschäfts in 2004 stiegen die Beitragseinnahmen im abgelaufenen Geschäftsjahr. Zusammen mit der 100-Prozent Tochter ARA Pensionskasse AG betrug das Wachstum der WürttLeben acht Prozent. Bei der WürttLeben erhöhten sich die gebuchten Bruttobeiträgen um 6,6 Prozent auf 1,327 Milliarden Euro. Auf laufende Beiträge entfielen dabei 1,128 Milliarden Euro, auf Einmalbeiträge 199 Millionen Euro.

Zufrieden zeigt sich die Versicherungsgruppe mit der betrieblichen Altersvorsorge, die nach eigenen Aussagen inzwischen rund 30 Prozent des Neugeschäfts ausmacht. Von dem Riester-Schlussverkauf profitierte der Versicherer dagegen kaum: Zwar wurde der Absatz um 136 Prozent gesteigert. Insgesamt verkaufte das Unternehmen jedoch gerade einmal rund 8.000 Verträge.

Die bilanziellen Reserven konnte die WürttLeben um rund 30 Prozent auf nunmehr 402 Millionen Euro steigern. Der Kapitalanlagebestand erhöhte sich um zwei Prozent auf nunmehr 13 Milliarden Euro. Die Aktienquote liegt bei 9,3 Prozent. Die Nettoverzinsung der Kapitalanlagen verbesserte sich von 4,8 auf 5,1 Prozent. Die Überschussbeteiligung ? inklusive Schlussüberschussanteil ? beziffert das Unternehmen mit 4,75 Prozent. Werden diese herausgerechnet, ergibt sich ein Wert von 4,25 Prozent. Zum Vergleich: Der Marktdurchschnitt liegt laut map-report bei 4,22 Prozent.

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 4/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Tech-Aktien – Fondspolicen – Baufinanzierung – Frauen in der Finanzberatung

Ab dem 16. März im Handel.

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Versicherungen

VZBV: “Restschuldversicherungen sind maßlos überteuert”

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) fordert, dass Restschuldversicherungen künftig nur noch separat und nicht gekoppelt an Kreditverträge vermittelt werden dürfen. Das sollte nach dem Willen der Verbraucherschützer im Umsetzungsgesetz der EU-Richtlinie Insurance Distribution Directive (IDD) verankert werden.

mehr ...

Immobilien

Bauhauptgewerbe verzeichnet besten Jahresstart seit 1996

Das Bauhauptgewerbe startet erfolgreich in 2017, es verzeichnete zuletzt vor über 20 Jahren mehr Auftragseingänge zu Beginn eines Jahres. Im Vergleich zum Vormonat Dezember sind die Aufträge jedoch leicht gesunken.

mehr ...

Investmentfonds

Deutsche Börse tritt auf Kostenbremse

Die Deutsche Börse plant kurzfristig Einsparungen in mindestens zweistelliger Millionenhöhe. Zudem gilt zunächst ein Einstellungsstopp für fast alle Bereiche. Der Konzern reagiert damit auf sinkende Umsätze und das erwartete Scheitern der Fusion mit der London Stock Exchange (LSE).

mehr ...

Berater

Patientenverfügung: BGH präzisiert Anforderungen

Im Einzelfall kann sich die erforderliche Konkretisierung in einer Patientenverfügung auch durch Bezugnahme auf ausreichend spezifizierte Krankheiten oder Behandlungssituationen ergeben – ohne detaillierte Benennung bestimmter ärztlicher Maßnahmen. Das geht aus einem aktuellen Beschluss des Bundesgerichtshofs (BGH) hervor.

mehr ...

Sachwertanlagen

Weitere Ausschüttung für Anleger der Deutschen Finance

Die Geschäftsführung des PPP Privilege Private Partners Fund des Asset Managers Deutsche Finance aus München wird den Anlegern nach einer erfolgreichen Zielfonds-Transaktion für das Geschäftsjahr 2017 eine Vorabausschüttung in Höhe von 15 Prozent vorschlagen.

mehr ...
24.03.2017

Lacuna goes Canada

Recht

LV-Vertrag: Bei Änderung Steuerlast wie bei Neuabschluss

Wird ein Lebensversicherungsvertrag (LV-Vertrag) vor Ablauf der Vertragslaufzeit geändert, ohne dass die Modifikation von vornherein vertraglich vereinbart worden ist, liegt hinsichtlich der Änderungen aus ertragsteuerlicher Perspektive ein neuer Vertrag vor. Dies entschied der Bundesfinanzhof.

mehr ...