Anzeige
8. März 2007, 00:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Allianz: Umsatzplus mit weniger Personal

Die Allianz Deutschland AG (ADAG) hat ihre offiziellen Geschäftszahlen bekannt gegeben. Danach wuchsen die Beitragseinnahmen im Schaden-, Unfall-, Leben- und Krankenversicherungsgeschäft um 3,1 Prozent auf 25,6 Milliarden Euro. Wachstumsmotor des abgelaufenen Geschäftsjahres 2006 war das Segment Lebensversicherung. Während im Sachbereich die Beiträge mit 9,5 Milliarden Euro stagnierten und im Krankenversicherungsgeschäft mit 1,6 Prozent nur leicht zulegten, wuchsen bei der Allianz Leben die Neubeiträge um rund 25 Prozent auf 4,5 Milliarden Euro.

Dabei war der Absatz vor allem getrieben von Riester-Renten-Produkten (Plus 39,3 Prozent) sowie der betrieblichen Altersversorgung (Plus 9 Prozent). Der Jahresüberschuss der ADAG erreichte nach vorläufiger Rechnung 1,7 Milliarden Euro. Das Eigenkapital liegt bei 16 Milliarden Euro. Trotz der guten Zahlen sieht ADAG-Vorstandsvorsitzender Gerhard Rupprecht die Zukunftsfähigkeit des Konzern nicht gesichert. ?Wir müssen noch kundenorientierter und kostengünstiger arbeiten?, so Rupprecht. Insgesamt wird der Konzern 5.700 Stellen abbauen. Bis Ende 2006 waren es bereits 1.555 Stellen, der Rest folgt 2007 und 2008.

Beim weiteren Wachstum will der Versicherungskonzern künftig auf Produkte für die Generation 55 Plus setzen. Dabei werden Assitance-Leistungen ein wesentlicher Bestandteil der neuen Angebote sein. Aber auch der islamische Markt spielt eine bedeutendere Rolle. So hatte die ADAG-Mutter Allianz SE jüngst die Genehmigung erhalten, im Emirat Bahrain eine Takaful-Versicherungstochter zu gründen. Die mit dem islamisch religiösen Gesetz ? der Scharia ? konforme Tochter wird ihren Sitz in der Hauptstadt Manama haben und Lebens- und Krankenversicherungen verkaufen.

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Absolute-Return – Insurtechs – Robo Advisors – Denkmalimmobilien


Ab dem 26. Januar im Handel.

Cash. 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Trumps Sieg in Rendite ummünzen - Themen, Produktangebote und Trends 2017 - Rentenreform

Versicherungen

IDD-Umsetzung: Reaktion auf schlechte Beratung?

Schlechte Beratung im Versicherungsvertrieb habe in den vergangenen Jahren “große Schäden” verursacht, sagt Staatssekretär Matthias Machnig und begründet damit die Vorschriften des Gesetzentwurfs zur IDD-Umsetzung. Diese Aussage geht genauso an der Realität vorbei, wie der Entwurf selbst. Die angekündigte Minimalumsetzung der IDD-Vorschriften wäre sinnvoller. 

mehr ...

Immobilien

EPX: Immobilienblase trotz steigender Preise nicht in Sicht

Im Dezember 2016 sind die Preise für alle Wohnimmobiliensegmente gleichzeitig angestiegen. Das geht aus dem Europace Hauspreis-Index hervor. Dennoch sei der deutsche Immobilienmarkt weiterhin nicht von einer Preisblase bedroht.

mehr ...

Investmentfonds

Moventum sieht Chancen dank Trumponomics

Viele Investmentexperten sehen die Amtseinführung von Trump mittlerweile skeptisch. Moventum sieht hingegen verstärkt die positiven Aspekte.

mehr ...

Berater

IDD: AfW kritisiert Regierungsentwurf

Der Gesetzesentwurf zur Umsetzung der europäischen Vertriebsrichtlinie (IDD) in deutsches Recht hat gestern das Bundeskabinett passiert. Nach Ansicht des AfW – Bundesverband Finanzdienstleistung e.V. hat es die Regierung versäumt, wichtige Änderungen vorzunehmen.

mehr ...

Sachwertanlagen

Doric zieht positive Bilanz für 2016

Quadoro Doric hat mit der kernsanierten Büroimmobilie Trappenburch in Utrecht eine weitere Immobilie für den offenen Spezial-AIF Vescore Sustainable Real Estate Europe übernommen und damit das Jahr 2016 erfolgreich abgeschlossen.

mehr ...

Recht

Verfassungsklage wegen Überleitung von DDR-Renten erfolglos

Eine Verfassungsbeschwerde gegen angebliche Ungerechtigkeiten bei der Übertragung von DDR-Renten im Zuge der Wiedervereinigung ist gescheitert. Das Bundesverfassungsgericht nahm die Klage eines Betroffenen schon aus formalen Gründen nicht zur Entscheidung an, wie am Mittwoch in Karlsruhe mitgeteilt wurde (Az. 1 BvR 713/13).

mehr ...