Anzeige
1. November 2007, 00:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

cash.life reduziert Jahresprognosen

Der Policenkäufer cash.life AG, Pullach, senkt seine Erlösprognose für das Gesamtjahr 2007 von mehr als 700 Millionen Euro auf etwa 550 Millionen Euro.
Der Grund: Ein Teil der geplanten Policenverkäufe werde sich voraussichtlich in das nächste Jahr verschieben.

Der Auftragsbestand in Höhe von 520 Millionen Euro zum 30. September bleibe davon allerdings unberührt. Aus den Weiterverkäufen des Gesamtjahres erwartet cash.life sogenannte Servicing-Fees in Höhe von rund 17 Millionen Euro, die dem Unternehmen in den kommenden Jahren zufließen werden. Die Prognose für den Gewinn vor Steuern reduziere sich von bisher 18 bis 22 Millionen Euro auf 12 bis 16 Millionen Euro.

Neben den erwarteten Verzögerungen beim Policenverkauf sind für diese Anpassung auch gestiegene Preise im Policenankauf sowie geringere Ergebnisbeiträge aus den neuen Geschäftsfeldern verantwortlich, teilte cash.life weiter mit. Das Jahresziel für das Ankaufsvolumen bleibt unverändert bei 720 bis 800 Millionen Euro. Auch die Prognose für die operativen Kosten wird mit 29 bis 31 Millionen Euro bestätigt.

Die cash.life AG veröffentlicht in diesem Zusammenhang auch bereits vorläufige Zahlen für das dritte Quartal 2007. Das Unternehmen erzielte demnach ein Policen-Ankaufsvolumen von 218,7 Millionen Euro. Die Umsatzerlöse für diesen Zeitraum beliefen sich auf 117,9 Millionen Euro, das ist ein leichter Rückgang von 2,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) lag bei 2,4 Millionen Euro. Der Überschuss im dritten Quartal wurde insbesondere durch die Marktpreisbewertung der Zinsderivate belastet, so dass ein Verlust von 4,7 Millionen Euro erwirtschaftet wurde. Im Vorjahresquartal stand ebenfalls ein Verlust in Höhe von 1,1 Millionen Euro zu Buche.

Das Ankaufsvolumen stieg in den ersten neun Monaten 2007 damit auf 536,8 Millionen Euro. Das ist ein Zuwachs von 27,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die Umsatzerlöse erreichten dagegen mit 298,6 Millionen Euro nur knapp das Vorjahresniveau von 302,3 Millionen Euro, was zu einem EBIT von 5,9 Millionen Euro führte.

Erst vor Kurzem gab das Unternehmen für 2008 einen Führungswechsel an der Spitze bekannt. Der bisherige Vorstandsvorsitzende Dr. Stefan Kleine-Depenbrock verlässt zum Jahresende cash.life. Sein Nachfolger wird der gebürtige Niederländer Frank Alexander de Boer (cash.-online berichtete hier). (aks)

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Absolute-Return – Insurtechs – Robo Advisors – Denkmalimmobilien


Ab dem 26. Januar im Handel.

Cash. 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Trumps Sieg in Rendite ummünzen - Themen, Produktangebote und Trends 2017 - Rentenreform

Versicherungen

Gerüchteküche um Generali brodelt

Um den italienischen Versicherer Generali ranken sich neue Übernahmegerüchte. Die italienische Tageszeitung “La Repubblica” berichtete am Dienstag, die Bank Intesa Sanpaolo erwäge ein Übernahmeangebot für Generali. Die Aktien des Versicherers trieb das in die Höhe.

mehr ...

Immobilien

Immobilienfinanzierung wird digitaler

Die Digitalisierung nimmt in der Immobilienfinanzierung einen immer höheren Stellenwert ein. Der Gesamtmarkt für Immobilienfinanzierungen ist im Jahr 2016 unter dem Vorjahr geblieben. Nach eigenen Angaben konnte der Marktplatz Europace dennoch wachsen.

mehr ...

Investmentfonds

Danske-Invest sieht Osteuropa-Aktien positiv

Im Jahr 2016 entwickelten sich die osteuropäischen Aktienmärkte keinesfalls einheitlich. Insgesamt ist die Bewertung immer noch noch attraktiv.

mehr ...

Berater

Knip, Clark & Co.: Neue Bedrohung für die Maklerbestände

Das Geschäftsmodell von Insurtechs ist faktisch tot. Das ist ein gut gehütetes, aber dem Grunde nach trotzdem offenes Geheimnis. Weniger bekannt ist die Tatsache, dass die App-Anbieter dies erkannt und ihre Strategie modifiziert haben. Deren Sprengkraft ist noch bedrohlicher.

Die Pradetto-Kolumne

mehr ...

Sachwertanlagen

ZBI baut Geschäftsfeld Projektentwicklung aus

Die ZBI Zentral Boden Immobilien Gruppe hat 2016 im Geschäftsfeld Projektentwicklung/Bauträger etwa 460 Wohneinheiten für insgesamt rund 90 Millionen Euro verkauft (Vorjahr 80 Millionen Euro) und die Projektpipeline um ein Drittel ausgebaut.

mehr ...

Recht

Berufshaftpflichtschutz verloren: Architekt versus Anwalt

Aufgrund einer Pflichtverletzung aus dem Anwaltsvertrag verlor ein Architekt in einem Haftpflichtverfahren seinen Versicherungsschutz. Daraufhin klagte er gegen seinen Anwalt auf Zahlung von Schadensersatz. Doch kam ihm die Verjährung in die Quere.

mehr ...