Anzeige
23. November 2007, 00:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Eine Milliarde an Riestersparer gezahlt

Über eine Milliarde Euro hat die Zentrale Zulagenstelle für Altersvermögen (ZfA), Berlin, dieses Jahr an Riestersparer ausgezahlt.
Insgesamt wurden durch die Behörde seit 2003 fast 2,2 Milliarden Euro an Förderung auf Riesterpolicen überwiesen. Diese Auszahlungen verteilen sich auf rund 6,3 Millionen Verträge.

Ursache für diese Entwicklung ist die stark steigende Zahl der staatlich geförderten Rentenversicherung und der dadurch bedingte höhere Eingang an Zulagenanträgen sowie die gestiegenen Beträge seit 2006. So fördert der Staat die Riesterrente mit 114 Euro pro Jahr. Für jedes Kind gibt es zusätzlich 138 Euro jährlich. Ab 2008 werden die Geldgeschenke noch einmal erhöht. Dann beträgt die Grundzulage 154 Euro und die Kinderzulage pro Kind 185 Euro, für ab 2008 geborene Kinder sogar 300 Euro. An vier Zahlterminen innerhalb des Jahres erfolgen Auszahlungen zu den jeweils eingegangenen Anträgen, zuletzt am 15. November.

Wichtig für Riestersparer: Die Förderung muss innerhalb von zwei Jahren nach Ablauf des Beitragsjahres beantragt werden. Für das Jahr 2005 also spätestens bis zum Ende dieses Jahres. Darauf weist die Deutsche Rentenversicherung Bund hin. Dies gilt auch für alljene, die die steuerliche Förderung im Rahmen der Einkommenssteuerveranlagung geltend machen wollen. Den Zulagenantrag erhalten die Sparer von ihrem Anbieter zugeschickt. Dieser muss unter Umständen um einige persönliche Angaben ergänzt und an den Anbieter zurückgeschickt werden, der ihn wiederum an die Zentrale Zulagenstelle ZfA weiterleitet.

Es besteht auch die Möglichkeit, einen Dauerzulagenantrag zu stellen. Dann wird das Geld stets automatisch vom Anbieter beantragt. Nur Änderungen in den persönlichen Verhältnissen (etwa Geburt eines Kindes) müssen dann noch gemeldet werden. (aks)

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 4/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Tech-Aktien – Fondspolicen – Baufinanzierung – Frauen in der Finanzberatung

Ab dem 16. März im Handel.

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Versicherungen

Viele Bundesbürger befürchten Geldprobleme im Alter

Mehr als ein Drittel der Bundesbürger zwischen 40 und 55 Jahren geht von einer schlechten eigenen Finanzlage im Alter von 75 Jahren aus, wie aus einer Studie des Sinus-Institutes im Auftrag des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hervorgeht.

mehr ...

Immobilien

Wohnungsbau in Berlin zieht deutlich an

Der Wohnungsbau in Berlin kommt weiter in Schwung. Im vergangenen Jahr genehmigten die Behörden 25.063 neue Wohnungen, wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg am Montag mitteilte. Das ist die höchste Zahl seit 1997.

mehr ...

Investmentfonds

Brasilien bietet ausgezeichnete Reformdynamik

In den vergangenen Jahren war das Image von Brasilien bei Anlegern deutlich angekratzt. Allerdings hat sich in dem bevölkerungsreichsten Land viel bewegt, so dass die Situation neu bewertet werden muss. Gastkommentar von Maarten-Jan Bakkum, NN Investment Partners

mehr ...

Berater

Indexpolicen: Einstieg in die “Kapitalmarkt-Denke”?

Seit geraumer Zeit wird in der Assekuranz die Frage diskutiert, ob Kunden über den Zwischenschritt Indexpolicen eher bereit sind, den Schritt in die Welt der rein fondsgebundenen Lösungen zu wagen. Doch viele Versicherer sind skeptisch, ob dies der richtige Weg ist.

mehr ...

Sachwertanlagen

Die Sachwertbranche lebt noch

Zwei Veranstaltungen in der vergangenen Woche belegen eine Belebung der Sachwertbranche, ließen aber auch Fragen offen. Antworten gibt es vielleicht auf einem weiteren Event an diesem Mittwoch. Der Löwer-Kommentar

mehr ...
24.03.2017

Lacuna goes Canada

Recht

Elternunterhalt: Betreuungsleistung nicht einkommensmindernd

Im Rahmen einer Überprüfung der Leistungsfähigkeit für den Elternunterhalt ist die vom Unterhaltsschuldner an sein minderjähriges Kind geleistete Betreuung nicht zu monetarisieren und kann somit nicht einkommensmindernd geltend gemacht werden, so der BGH.

mehr ...