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3. April 2007, 00:00
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Frauen denken an private Altersvorsorge

Gut drei Viertel der Frauen interessieren sich für das Thema Altersvorsorge. Dies ist das Ergebnis einer von der Hamburg Mannheimer Versicherungsgruppe in Auftrag gegebenen und von tns Emnid durchgeführten Studie unter Frauen im Alter von 18 bis 65 Jahren. Studie stehen damit Frauen den Männern hinsichtlich der Absicherung fürs Alter in nichts nach.

Zudem beweist das weibliche Geschlecht bei der gesetzlichen Rente eine realistische Einschätzung: 84 Prozent glauben, dass sie nicht ausreichen wird, um den Lebensstandard im Alter zu halten. Dennoch sieht nur knapp die Hälfte von ihnen (46 Prozent) einen Bedarf für weitere Aufstockungen. Viele Frauen erwarten nämlich neben der gesetzlichen Altersvorsorge im Durchschnitt zwei bis drei zusätzliche Einkommensquellen.

Ein Vergleich dieser Erwartungen mit den Besitzverhältnissen der Deutschen insgesamt zeigt jedoch erhebliche Differenzen: Mit Ausnahme von den Ersparnissen sind die zusätzlich erwarteten Einnahmequellen gegenwärtig nicht im entsprechenden Maße vorhanden. So rechnen beispielsweise 59 Prozent der befragten Frauen im Alter mit Leistungen aus einer privaten Rentenversicherung, obwohl nicht einmal ein Viertel der Bevölkerung bisher tatsächlich einen Vertrag abgeschlossen hat.

Immerhin ist ein verändertes Verhalten in Sicht: Fast die Hälfte der Frauen (46 Prozent) will in den nächsten Jahren ihre Altersabsicherung aufstocken. Der Vergleichswert bei den Männern liegt mit 42 Prozent etwas darunter. 51 Prozent der weiblichen Befragten haben bisher noch nicht vorgesorgt, weil sie aktuell kein Geld übrig hätten. Zum Vergleich: Bei den Männern scheitert es nur bei 29 Prozent daran. Für 14 Prozent der Frauen sind gegenwärtig andere Investitionen vorrangig.

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