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2. Februar 2007, 00:00
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Fusionsfieber bei Allianz in Italien

Die Allianz Versicherungs AG, München, fusioniert ihre drei italienischen Töchter RAS, Lloyd Adriatico und Allianz Subalpina zu einer italienischen Aktiengesellschaft mit dem Unternehmensnamen Allianz S.p.A.. Dies haben die Verwaltungsräte der Gesellschaften beschlossen. Trotz des einheitlichen Namens würden die einzelnen Gesellschaften auf dem Markt mit verschiedenen Markennamen ? Allianz Lloyd Adriatico, Allianz RAS sowie Allianz Subalpina ? auftreten und weiterhin in drei getrennten Vertriebsnetzen agieren.

Mit einem Marktanteil von 13 Prozent im Schaden-, Unfall- und Lebensversicherungsgeschäft und mit sechs Millionen Kunden wird das Unternehmen die zweitgrößte Versicherungsgesellschaft Italiens sein. An der Spitze steht mit einem Marktanteil von 24,6 Prozent die Generali-Gruppe.

Präsident des Verwaltungsrats soll Enrico Cucchiani, zurzeit Vorstandsmitglied der Allianz SE, werden. Vorstands-vorsitzender der Allianz S.p.A. wird Paolo Vagnone, der aktuell den Posten des Vorstandsvorsitzenden der RAS und des Verwaltungsrats-Präsidenten bei der Allianz Subalpina inne hat.

Umstrukturierungen wird es vor allem bei der RAS geben, wo der Personal Financial Service als neues Geschäftsfeld gegründet wurde. Dieser Bereich hat seinen Fokus auf dem Bankgeschäft und Asset Management.

Die Fusion erfolgte im Zuge der Deregulierung auf dem italienischen Markt, teilt die Allianz mit. Ziel der Integration sei, führender Anbieter in Italien zu werden.

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