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20. Juni 2007, 00:00
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Gothaer gibt Gas

Der Gothaer Versicherungskonzern, Köln, hat das vierte Mal in Folge das Konzernergebnis des Vorjahres übertroffen.
Mit 120 Millionen Euro ist es in 2006 gegenüber 2005 um 16 Prozent gewachsen. Das Eigenkapital erhöhte sich um mehr als 18 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro. Der Umsatz stieg bei etwa gleichen Verwaltungskosten auf 444 Millionen Euro. Die gebuchten Bruttobeiträge legten leicht von 3,8 auf 3,9 Milliarden Euro zu, was einem Plus von 1,3 Prozent entspricht.

Die gebuchten Bruttobeiträge zuzüglich der Rückstellung für Beitragsrückerstattungen stiegen von 1,16 auf 1,17 Milliarden Euro. Somit konnte die Gewinnbeteiligung für Neukunden auf eine Gesamtverzinsung von 4,2 Prozent erhöht werden. Für Riester-Produkte stieg sie von 4,1 auf 4,4 Prozent.

Das Wachstum im Vertrieb des Lebensversicherers betrug nach Beitragssumme 80 Prozent, der Marktdurchschnitt liegt lediglich bei 19,5 Prozent. Einer der Gründe für diesen Anstieg ist nach Unternehmensangaben der erfolgreiche Verkauf der Multi Risk Police. So wurden im Monat Mai des vergangenen Jahres 117 Prozent mehr Anträge als im selben Monat des Jahres 2005. In der Krankenversicherung erhöhte sich das Neugeschäft auf rund zwei Millionen Euro.

Zur Stärkung des eigenen Vertriebsweges hat die Gothaer in diesem Jahr eine Rekrutierungskampagne gestartet. Ziel ist es, die derzeit 1.700 Agenturen um 300 aufzustocken.

Darüber hinaus sei das Gothaer Zukunftsprogramm weitgehend erfüllt. Dieses wurde in 2001 entwickelt und legt fest, wie sich das Unternehmen auf dem Markt aufstellt und Kosten einsparen kann. Um das Zukunftsprogramm zu beenden, soll die Zwei-Marken-Strategie mit Asstel und Gothaer weiterverfolgt werden.

Zudem sollen in einem neuen Kunden-Service-Center standardisierte Geschäftsabläufe bearbeitet werden, um effizienter zu agieren. Gothaer-Vorstandsvorsitzender Dr. Werner Görg dazu: ?Das erreichte Wachstum ist erfreulich, muss aber in den kommenden Jahren noch deutlich ausgebaut werden.?

Im Herbst dieses Jahres will der Versicherer im Bereich betrieblichen Altersvorsorge (bAV) neue Lösungen für eine fondsgebundene Direktversicherung und Zeitwertkonten anbieten. Zudem soll das Segment Kollektivversicherung ausgebaut werden.

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