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20. März 2007, 00:00
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Neuer Wohngebäudeschutz von der Ergo

Die Ergo-Schadenversicherer Victoria, Hamburg-Mannheimer und D.A.S. gehen mit einem neuen Versicherungsschutz für Wohngebäude auf den Markt. Ein Novum der Wohngebäudeversicherung ist die per Zertifikat beziehungsweise Gutachten qualitätsgesicherte Bauausführung. Bei größeren Schäden sorgen die Versicherer dafür, dass die Wiederherstellungsarbeiten durch qualifizierte Betriebe vorgenommen werden, und lassen die Bauausführung durch unabhängige Sachverständige zertifizieren. Der Kunde habe somit die Sicherheit, dass alle durchgeführten Arbeiten höchsten Qualitätsstandards entsprechen, teilte die Ergo mit.

Als bisher einziger Anbieter versichern die Schadenversicherer der Ergo nach eigenen Angaben Mehrkosten für den alters-/behindertengerechten Wiederaufbau. Müssen nach einem Schadenfall beschädigte Gebäudeteile alters- beziehungsweise behindertengerecht wieder aufgebaut werden, trägt die neue Wohngebäudeversicherung die anfallenden Mehrkosten. Diese entstehen beispielsweise durch den Einbau von Rampen, verbreiterte Türrahmen für Rollstuhlfahrer oder in den Boden eingelassene Duschtassen. Die Kosten sind bis zu zehn Prozent der Versicherungssumme, maximal 30.000 Euro, mitversichert. Der Ersatz des finanziellen Mehraufwandes wird unabhängig von Alter oder Grad der Behinderung gewährt.

Zu einem wichtigen Bestandteil der neuen Wohngebäudeversicherung zählt neben dem Schutz gegen Feuer und Sturm der Einschluss weiterer Elementargefahren, wie etwa Überschwemmung, Erdrutsch, Erdbeben und Schneedruck. Als Besonderheit werden ab sofort auch die Kosten für die Schädlingsbekämpfung, Entfernung von Wespennestern und im Notfall der Einsatz eines Schlüsseldienstes oder die Unterbringung von Haustieren übernommen.

Weitere Novation: Ein Baukastenprinzip erlaubt dem Kunden, den individuellen Versicherungsschutz selbst zusammenzustellen und nicht gewünschte Versicherungsmodule abzuwählen oder deren Leistungsumfang zu reduzieren.

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