Anzeige
19. Oktober 2007, 00:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Neues Portal für LV-Policen-Zweitmarkt

Ende Oktober dieses Jahres geht eine unabhängige Online-Plattform für handelbare Lebensversicherungen an den Start.
Verkäufer und Käufer erhalten über www.lifejack.de kostenlos Zugang zum gesamten Markt für handelbare Lebensversicherungen.

Und so funktioniert das Modell: Verkäufer stellen die Daten ihrer Versicherung kostenlos auf der Seite ein, lassen sie analysieren und legen ihre Verkaufskonditionen fest. Registrierte Nutzer können für die Police bieten, das höchste Gebot erhält den Zuschlag. Das Unternehmen will somit den Zugang zu allen Käufern und die freie Preisbildung über Angebot und Nachfrage ermöglichen. Weil der Handelsprozess einsehbar und die freie, Preisbildung nachvollziehbar sei, trage der Anbieter LifeJack AG, München, dazu bei, den Zweitmarkt zu einer freien und transparenten Branche für handelbare Lebensversicherungen weiterentwickeln, so Gründungsvorstand Knut Rollig. Die Nutzung der Plattform ist zudem kostenlos.

Auf dem Portal kann ohne Einschränkungen jede Police zu eigenen Konditionen gehandelt werden. Es gibt keinerlei Eintrittsbarrieren für die Teilnahme. Der Marktplatz soll sich über die Zahlung von jeweils einem Prozent des Verkaufspreises der Police finanzieren, allerdings nur wenn die Transaktion erfolgreich ist. ?LifeJack bietet allen Marktteilnehmern vollständige Transparenz, faire Preise und geringsten Aufwand beim Verkaufsprozess?, so Rollig weiter.

Der Vorteil für Vermittler laut LifeJack: Sie reduzieren durch die neutrale Bewertung automatisch ihr eigenes Haftungsrisiko und erfüllen alle Vorgaben der EU-Vermittlerrichtlinie, des Versicherungsvertragsgesetzes und der MiFID. Darüber hinaus könnten Sie ihren Arbeitsaufwand minimieren und ihre Abschluss- und Bestandsprovision sichern.

Die Gesellschaft schätzt das Potenzial des Marktes auf handelbare Policen auf vier bis fünf Milliarden Euro jährlich. Nach Angaben des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) beträgt das aktuelle Ankaufvolumen 1,5 Milliarden Euro. (aks)

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Absolute-Return – Insurtechs – Robo Advisors – Denkmalimmobilien


Ab dem 26. Januar im Handel.

Cash. 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Trumps Sieg in Rendite ummünzen - Themen, Produktangebote und Trends 2017 - Rentenreform

Versicherungen

Gerüchteküche um Generali brodelt

Um den italienischen Versicherer Generali ranken sich neue Übernahmegerüchte. Die italienische Tageszeitung “La Repubblica” berichtete am Dienstag, die Bank Intesa Sanpaolo erwäge ein Übernahmeangebot für Generali. Die Aktien des Versicherers trieb das in die Höhe.

mehr ...

Immobilien

Immobilienfinanzierung wird digitaler

Die Digitalisierung nimmt in der Immobilienfinanzierung einen immer höheren Stellenwert ein. Der Gesamtmarkt für Immobilienfinanzierungen ist im Jahr 2016 unter dem Vorjahr geblieben. Nach eigenen Angaben konnte der Marktplatz Europace dennoch wachsen.

mehr ...

Investmentfonds

Danske-Invest sieht Osteuropa-Aktien positiv

Im Jahr 2016 entwickelten sich die osteuropäischen Aktienmärkte keinesfalls einheitlich. Insgesamt ist die Bewertung immer noch noch attraktiv.

mehr ...

Berater

Knip, Clark & Co.: Neue Bedrohung für die Maklerbestände

Das Geschäftsmodell von Insurtechs ist faktisch tot. Das ist ein gut gehütetes, aber dem Grunde nach trotzdem offenes Geheimnis. Weniger bekannt ist die Tatsache, dass die App-Anbieter dies erkannt und ihre Strategie modifiziert haben. Deren Sprengkraft ist noch bedrohlicher.

Die Pradetto-Kolumne

mehr ...

Sachwertanlagen

ZBI baut Geschäftsfeld Projektentwicklung aus

Die ZBI Zentral Boden Immobilien Gruppe hat 2016 im Geschäftsfeld Projektentwicklung/Bauträger etwa 460 Wohneinheiten für insgesamt rund 90 Millionen Euro verkauft (Vorjahr 80 Millionen Euro) und die Projektpipeline um ein Drittel ausgebaut.

mehr ...

Recht

Berufshaftpflichtschutz verloren: Architekt versus Anwalt

Aufgrund einer Pflichtverletzung aus dem Anwaltsvertrag verlor ein Architekt in einem Haftpflichtverfahren seinen Versicherungsschutz. Daraufhin klagte er gegen seinen Anwalt auf Zahlung von Schadensersatz. Doch kam ihm die Verjährung in die Quere.

mehr ...