Anzeige
4. Mai 2007, 00:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Schlechter Jahresauftakt wegen ?Kyrill?

Der nach eigenen Angaben weltweit viertgrößte Rückversicherer Hannover Rück musste im ersten Quartal dieses Jahres gegenüber den Ergebnissen von 2006 Gewinneinbußen von 17,2 Prozent auf 154,2 Millionen Euro vor Steuern und Zinsen hinnehmen.
Der Grund: Wintersturm ?Kyrill? hatte Anfang des Jahres in der Kasse gewirbelt (cash-online berichtete am 01.Februar 2007). So entfielen laut Unternehmensangaben auf die gesamte Gruppe Schäden in Höhe von 450 Millionen Euro vor Steuern, davon rund 390 Millionen Euro auf die Rückversicherung und etwa 60 Millionen Euro auf die Erstversicherung.

Dennoch blickt Vorstandsvorsitzender Nikolaus von Bomhard zuversichtlich auf die noch bevorstehenden drei Quartale in 2007. Zwar rechnet er wegen der Belastung aus ?Kyrill? mit einer Schadensbelastung aus Naturgefahren von sieben Prozent der verdienten Nettobeiträge. Insgesamt soll die Schaden-Kosten-Quote für 2007 dennoch unter 95 Prozent liegen.

Aufgrund des starken Euros kalkuliert die Hannover Rück für 2007 gruppenweit mit Beitragseinnahmen zwischen 36,5 und 37,5 Milliarden Euro. In der Erstversicherung strebt sie bis zu 17,5 Milliarden Euro an.

Bomhards Ziel für 2007: Drei bis 3,2 Milliarden Euro Gewinn und eine Eigenkapitalrendite von mindestens 15 Prozent nach Steuern. Zudem sieht er Potenzial in der Rückversicherung von Seniorenpolicen und Altersvorsorgeprodukten. In diesem Bereich will die Hannover Rück Weltmarktführer werden.

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Absolute-Return – Insurtechs – Robo Advisors – Denkmalimmobilien


Ab dem 26. Januar im Handel.

Cash. 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Trumps Sieg in Rendite ummünzen - Themen, Produktangebote und Trends 2017 - Rentenreform

Versicherungen

Insurtechs: Über 80 Millionen US-Dollar für deutsche Start-ups

Im Jahr 2016 haben die deutschen Insurtechs in Finanzierungsrunden mehr als 80 Millionen US-Dollar eingesammelt. Das geht aus einer Untersuchung des Münchener Fintech-Start-ups Finanzchef24 hervor. Demnach hat sich das Finanzeriungsvolumen im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt.

mehr ...

Immobilien

Baufi Secure: Neues Absicherungsprodukt für Immobiliendarlehen

Was geschieht, wenn Immobilienkäufer ihre Darlehensraten aufgrund von Krankheit oder Arbeitslosigkeit nicht mehr bedienen können? Das Produkt Baufi Secure will die Immobilienfinanzierung flexibel absichern.

mehr ...

Investmentfonds

Merck Finck sieht Rückenwind für Aktien

Kurz vor der Amtseinführung von Donald Trump sind vermehrt kritische Stimmen von der Investmentseite laut geworden. Merck Finck blickt der kommenden Handelswoche dennoch optimistisch entgegen.

mehr ...

Berater

WhoFinance und Defino bauen Kooperation aus

Wie das Bewertungsportal WhoFinance und das Defino Institut für Finanznorm mitteilen, haben sie ihre beiden Portale eng miteinander vernetzt. Dadurch sollen Finanzberater und Vermittler künftig die Qualität ihrer Beratung noch besser im Internet darstellen können.

mehr ...

Sachwertanlagen

Doric zieht positive Bilanz für 2016

Quadoro Doric hat mit der kernsanierten Büroimmobilie Trappenburch in Utrecht eine weitere Immobilie für den offenen Spezial-AIF Vescore Sustainable Real Estate Europe übernommen und damit das Jahr 2016 erfolgreich abgeschlossen.

mehr ...

Recht

LV-Verträge als Kreditsicherung: Widerspruchsrecht verwirkt

Werden Lebensversicherungsverträge zur Immobilienfinanzierung eingesetzt, kann das Widerspruchsrecht des Versicherten verwirkt sein, auch wenn die Widerspruchsbelehrungen der Policen nicht korrekt sind. Knackpunkt ist die Bedeutung der Policen als Sicherungsmittel.

mehr ...