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5. November 2007, 00:00
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Studie: Vermittler wollen Transparenz

Eine große Mehrheit (88 Prozent) der Vermittler ist überzeugt davon, dass eine kompetente Beratung beim Vertrieb von Versicherungsprodukten an Bedeutung gewinnen wird.
79 Prozent sind sich darüber im Klaren, dass Produkte transparenter gestaltet werden müssen. Und etwa noch mal so viele (76 Prozent) stimmen zu, dass die Kosten für die Tarife in Zukunft nachvollziehbarer sein werden. Dies ist das Ergebnis einer vom angelsächsischen Lebensversicherer Standard Life mit deutschem Sitz in Frankfurt in Auftrag gegebenen Umfrage. Über computergestützte Telefoninterviews wurden insgesamt 367 Vermittler zum Thema ?Transparenz im Rahmen der VVG-Reform und ihre Auswirkungen? befragt.

Unter Transparenz von Finanzdienstleistungsprodukten verstehen Makler vor allem den Verzicht auf versteckte Klauseln (95 Prozent), den Gebrauch eindeutiger Formulierungen (94 Prozent) und verständliche Bedingungen (92 Prozent). Für 85 Prozent besitzen nachvollziehbare Kosten einen hohen Stellenwert.

Befragt nach den transparentesten Anbietern schnitten britische Versicherungsgesellschaften am besten ab (16 Prozent stimmten voll zu und 46 Prozent weitgehend zu), gefolgt von Investmentgesellschaften (13 Prozent voll und 48 Prozent weitgehend). Deutsche Versicherungen werden lediglich von vier Prozent voll und ganz als offene Anbieter wahrgenommen. Als transparenteste Versicherungsgesellschaft wählten die Vermittler Canada Life (29 Prozent), gefolgt von Standard Life (27 Prozent) und Volkswohl-Bund.

Darüber haus rechnet der Vertrieb damit, dass die Honorarberatung deutlich an Bedeutung gewinnt und Courtagen sinken werden. Dem stimmt rund ein Drittel zu. Dass der Direktvertrieb sich stärker durchsetzen wird, überzeugt bislang lediglich 13 Prozent. (aks)

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