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26. Oktober 2007, 00:00
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Vermittler und Versicherer optimistisch

Trotz der aktuellen Umbruchphase zeigen sich sowohl Vermittler als auch die Versicherungsunternehmen für die künftige Entwicklung ihrer Branche zuversichtlich.
So sehen beide Gruppen die aktuelle Umbruchphase eher als Chance denn als Bedrohung an, wie eine aktuelle Befragung von JPMorgan Asset Management, Frankfurt, zeigt.

Über 200 Versicherungsmakler sowie Entscheidungsträger aus dem Vertriebs- und Produktbereich verschiedener Versicherungen standen dafür Rede und Antwort. Die Studie ?Perspektiven ? Trends im deutschen Versicherungsmarkt? beleuchtet die Meinungen der Marktteilnehmer zu den neuen regulatorischen Herausforderungen, aber auch zu Veränderungen im Wettbewerbsumfeld, Positionierungsstrategien und Produkten.

Außenwirkung ihrer Branche. Auch Versicherer gehen davon aus, dass sich als Folge der Gesetzesinitiativen die Attraktivität des Berufsbildes ?Freier Versicherungsmakler? steigert. Hieraus könnte in der Zukunft ein Anstieg des Maklernachwuchses in quantitativer und qualitativer Hinsicht resultieren?, erläutert Charles Neus, Leiter des Vertriebs an Versicherungen und deren Vertriebe bei JPMorgan Asset Management. Im Wettbewerb der Versicherungsgesellschaften um die besten Makler entscheidet der Service über eine langfristige Zusammenarbeit oder eine Umorientierung ? insbesondere in Fusions- und Integrationsphasen.

Im Wettbewerb um Endkunden sehen sich die Versicherer im derzeitigen gesellschaftspolitischen Umfeld als ?Problemlöser? und ?Sicherheitsgeber? in einer optimalen Position. Auch die Makler spüren keinen nennenswerten Wettbewerbsdruck und sehen sich auch in Zukunft als ganzheitliche, unabhängige Berater sowie den bedeutendsten Vertriebsweg für Versicherungsprodukte. Als ihre wichtigsten Wettbewerber nannten die Umfrageteilnehmer lokale Akteure wie Banken und Sparkassen. ?Die umfassende Beratung auf dem Gebiet der Versicherungen wird den Bankangestellten allerdings nicht in ausreichendem Maße zugetraut?, gibt Neus die Haltung der Makler wieder.

Darüber hinaus wollen Vermittler ihren Kunden künftig eine ganzheitliche Beratung anbieten. Ein Signal dafür sei das steigende Bewusstsein der Makler, dass für freiwerdendes Geld bestehender Kunden eine Wiederanlagemöglichkeit aktiv angeboten werden solle. Das Einmalbeitragsgeschäft gewinnt deshalb für die Makler vor allem im Hinblick auf die ?Best Ager?-Generation an Bedeutung. Gerade dieses Anlegersegment verfügt über größere Finanzreserven aus angespartem Kapital, Erbschaften oder auslaufenden Lebensversicherungsverträgen. (aks)

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