Anzeige
19. Oktober 2007, 00:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Versicherungspflichtgrenze in KV steigt

Die Bundesregierung, Berlin, hat die neuen Grenzwerte für die Sozial- und Krankenversicherung für 2008 festgelegt.
Eine deutliche Erhöhung erfuhr die Versicherungspflichtgrenze ? gleichzeitig auch die Jahresarbeitsentgeltgrenze – in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV).

Wer also in die private Krankenversicherung (PKV) wechseln will, muss ab nächstem Jahr mindestens 48.150 Euro brutto jährlich (2007: 47.700 Euro) beziehungsweise 4012,50 Euro im Monat (2007: 3975 Euro) verdienen. Insgesamt sind dies 450 Euro mehr als aktuell.

Die Beitragsbemessungsgrenze ? also der Richtwert, bis zu dem der jeweilige Prozentsatz des Bruttogehalts für die gesetzliche Sozialversicherung abgezogen wird ? steigt in den alten Bundesländern von 5.250 Euro monatlich auf 5.300 Euro monatlich; in den neuen Bundesländern verringert sie sich dagegen von 4.550 auf 4.500 Euro im Monat. Der Grund laut dem Bundeskabinett: Diese Größe wurde für 2007 auf Grundlage einer vergleichsweise hohen Lohnrate Ost von plus 1,38 Prozent in 2005 fortgeschrieben. Tatsächlich wurde dieser Wert im Jahr 2006 jedoch nicht erreicht. Deshalb erfolgt nach der gesetzlich vorgeschriebenen Berechnungsmethodik für das nächste Jahr eine entsprechende Korrektur.

Zum Hintergrund: Um die Rechengrößen zu ermitteln, legt die Bundesregierung die Einkommensentwicklung der deutschen Bevölkerung zugrunde. Für 2006 betrug diese in Gesamtdeutschland plus 1,01 Prozent. (aks)

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Absolute-Return – Insurtechs – Robo Advisors – Denkmalimmobilien


Ab dem 26. Januar im Handel.

Cash. 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Trumps Sieg in Rendite ummünzen - Themen, Produktangebote und Trends 2017 - Rentenreform

Versicherungen

Die besten Rechtsschutzanbieter

Das Hannoveraner Analysehaus Franke und Bornberg hat zum ersten Mal private Rechtschutzversicherungen getestet – mit einem erfreulichen Ergebnis: Rund 30 Prozent der analysierten 141 Tarife wurden mit der Höchstnote ausgezeichnet.

mehr ...

Immobilien

Immobilienfinanzierung wird digitaler

Die Digitalisierung nimmt in der Immobilienfinanzierung einen immer höheren Stellenwert ein. Der Gesamtmarkt für Immobilienfinanzierungen ist im Jahr 2016 unter dem Vorjahr geblieben. Nach eigenen Angaben konnte der Marktplatz Europace dennoch wachsen.

mehr ...

Investmentfonds

Universal platziert faktorbasierten Aktienfonds

Die Fondsgesellschaft Universal Investment hat zusammen mit Velten Asset Management einen neuen faktorbasierten Fonds für deutsche Aktien aufgelegt.

mehr ...

Berater

Knip, Clark & Co.: Neue Bedrohung für die Maklerbestände

Das Geschäftsmodell von Insurtechs ist faktisch tot. Das ist ein gut gehütetes, aber dem Grunde nach trotzdem offenes Geheimnis. Weniger bekannt ist die Tatsache, dass die App-Anbieter dies erkannt und ihre Strategie modifiziert haben. Deren Sprengkraft ist noch bedrohlicher.

Die Pradetto-Kolumne

mehr ...

Sachwertanlagen

ZBI baut Geschäftsfeld Projektentwicklung aus

Die ZBI Zentral Boden Immobilien Gruppe hat 2016 im Geschäftsfeld Projektentwicklung/Bauträger etwa 460 Wohneinheiten für insgesamt rund 90 Millionen Euro verkauft (Vorjahr 80 Millionen Euro) und die Projektpipeline um ein Drittel ausgebaut.

mehr ...

Recht

Berufshaftpflichtschutz verloren: Architekt versus Anwalt

Aufgrund einer Pflichtverletzung aus dem Anwaltsvertrag verlor ein Architekt in einem Haftpflichtverfahren seinen Versicherungsschutz. Daraufhin klagte er gegen seinen Anwalt auf Zahlung von Schadensersatz. Doch kam ihm die Verjährung in die Quere.

mehr ...