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19. September 2008, 00:00
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Allianz setzt auf Osteuropa und kooperiert mit HSBC

Die Allianz will ihr Osteuropa-Geschäft weiter vorantreiben und erweitert ihre weltweite Vertriebskooperation mit der britischen Großbank HSBC, erklärte Vorstandschef Michael Diekmann in Bratislava. Zuvor gab der Münchner Allfinanz-Konzern bereits bekannt, nach der Veräußerung der Dresdner Bank auch weiterhin im Bankensegment aktiv zu bleiben.

Großes Potenzial in Osteuropa

Der Umsatz in den Wachstumsregionen Osteuropa und Asien soll bis 2009 zunächst auf 15 und bis 2011 auf mindestens 20 Milliarden Euro gesteigert werden. Aktuell erzielt die nach der AIG-Krise zur weltweiten Nummer Eins aufgestiegene Versicherungsgruppe dort mit 27 Millionen Kunden Umsätze in Höhe von 13 Milliarden Euro und damit 13 Prozent ihres gesamten Umsatzes.

Das Wachstum in Osteuropa habe im vergangenen Jahr 20 Prozent betragen, während der Konzern in West- und Südeuropa lediglich um drei Prozent zulegte, teilt das Unternehmen mit. Trotzdem verdient die Allianz noch 70 Prozent ihrer Erlöse von zuletzt 102 Milliarden Euro in den europäischen Kernmärkten. Weltweit will sie ihren Kundenstamm mittelfristig von 85 auf 100 Millionen ausbauen.

Über die HSBC-Gruppe nach Asien

Zudem verhandeln die Münchner im Rahmen einer globalen Vertriebskooperation mit der britischen HSBC-Gruppe, die besonders in Asien stark vertreten ist. Die zunächst auf drei Jahre befristete Zusammenarbeit umfasse bereits 20 lokale Vereinbarungen, über weitere 40 werde derzeit verhandelt, so Diekmann. Über die HSBC-Bankschalter sollen künftig auch Allianz-Produkte aus den Bereichen Schaden- und Unfall und Lebens- sowie Kreditversicherung verkauft werden.

Finanzprodukte bald über eigene Bank

Nachdem sich der Versicherungsriese von der Dresdner Bank getrennt hat, plant er, seine Produkte in Deutschland über ein eigenes Institut zu vertreiben und will dazu in den nächsten Jahren nachhaltig in das Geschäftsfeld Allianz Banking investieren. Bisher wurden die Bankgeschäfte von der Dresdner geführt. Daran wird sich voraussichtlich auch erst Mitte 2009 etwas ändern, dann bekommen Kunden über die neue Allianz-eigene Bank Zugriff auf Produkte und Dienstleistungen.

Bereits heute verfügt der Versicherer über 130 eigene Bankagenturen, in denen sowohl Banker als auch Versicherungsexperten Kunden beraten sollen. Dieser Bereich werde bis zum Jahreswechsel auf 300 Agenturen ausgebaut, so die Allianz-Mitteilung. (hb)

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